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Viel Raum bleibt in den fünf Tagen bis Sonntag für die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, aber auch die Künstler, die hier auftreten werden.

Buchmesse

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Die 71. Buchmesse in Frankfurt ist eröffnet.

Die 71. Frankfurter Buchmesse ist eröffnet. Vor Journalisten aus aller Welt im „Pavilion“ auf dem Messemarktplatz Agora gab sich die Buchbranche optimistisch. Der Umsatz habe in diesem Jahr bisher zugelegt, berichtet Heinrich Riethmüller, der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Und noch steht ja das Weihnachtsgeschäft aus.

Es ist der Kampf für Menschenrechte und Meinungsfreiheit, der die Eröffnungspressekonferenz beherrscht. Dazu trägt auch die frisch gekürte Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk bei. Sie hat eine Lesereise durch Deutschland unterbrochen, um nach Frankfurt zu kommen. Viel Beifall empfängt sie.

Die Autorin, die in Polen von rechts angegriffen wird, plädiert für eine völkerverbindende Literatur, die auch Arme und Schwache nicht vergisst.

Auch Buchmessendirektor Juergen Boos fordert, die Vielfalt von Meinungen und Inhalten zu schützen. Dazu brauche es Autorinnen und Autoren, die Widerstand leisten. Verlage müssten auf Qualität, Sorgfalt und Glaubwürdigkeit achten.

Danach hat Norwegen seinen ersten Auftritt, der diesjährige Ehrengast der Buchmesse. Zum ersten Mal öffnet sich der norwegische Pavillon im ersten Stockwerk des Messeforums.

Nicht weniger als 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Norwegen kommen nach Frankfurt. Einen Teil von ihnen bringt die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit mit, die mit einem Sonderzug auf dem Frankfurter Hauptbahnhof eintrifft.

Die Norweger haben einen kühl-reduzierten Pavillon entworfen aus Glas und Aluminium mit schwarz-weißen Fotografien.

Viel Raum bleibt in den fünf Tagen bis Sonntag für die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, aber auch die Künstler, die hier auftreten werden.

7450 Aussteller aus 104 Ländern werden sich vom heutigen Mittwoch an in den Hallen auf dem Frankfurter Messegelände präsentieren. Auch der Ehrengast des nächsten Jahres stellt sich bereits vor: Kanada.

Heute, am Donnerstag und Freitag ist nur Fachpublikum zugelassen, am Samstag und Sonntag öffnen sich die Tore für die Allgemeinheit. An diesen beiden Tagen dürfen Bücher und Medien gekauft werden.

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