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Reinhard Kaiser-Mühlecker: „Wann kommst du, Papschku?“ - Harte Zeiten für Fred

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Von: Judith von Sternburg

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Eine Geschichte über Vater und Sohn.

In seinem ersten Kinderbuch erzählt Reinhard Kaiser-Mühlecker eine Vater-Sohn-Geschichte, die bodenständig ist, sich zugleich aber weiteren Erklärungen entzieht. Ein klassischer Kaiser-Mühlecker, nur in Kinderbüchern ungewohnt. Anton, der auf Marie Bonnins Bildern dem Autor ähnelt, muss für eine Weile auf den fernen Hof der urlaubenden Eltern. Die Corona-Pandemie verlängert die Trennung, Fred tut das nicht gut, aber das hilft nichts.

„Wann kommst du, Papschku?“ dreht sich um die Notwendigkeit, sich in Situationen einzurichten, die man hasst. Fred bleibt unglücklich, aber er bekommt es hin. Irgendwann wird sich Anton auf sein Motorrad setzen und zum Sohn zurückrasen können. Wo ist eigentlich Freds Mutter? Es gibt etliche solcher Auslassungen, die das Erzählte konzentrieren.

Das Buch

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Wann kommst du, Papschku? Ill. v. Marie Bonnin. Karl Rauch. 56 S., 20 Euro.

Ab sechs Jahren.

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