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Schriftsteller

Hans Bender ist tot

Der Schriftsteller und Mitbegründer der Literaturzeitschrift "Akzente", Hans Bender, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Für seine Arbeit war Bender mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.

Der Schriftsteller Hans Bender, Mitbegründer der renommierten Literaturzeitschrift «Akzente», ist tot. Der in Köln lebende Autor sei am Donnerstag im Alter von 95 Jahren gestorben, teilte der Hanser Verlag mit. Bender hatte 1954 zusammen mit Walter Höllerer die Zeitschrift «Akzente» als Forum für deutsche Gegenwartsliteratur gegründet. Er gab auch «Konturen - Blätter für junge Dichtung» sowie zahlreiche Anthologien heraus.

Der am 1. Juli 1919 als Sohn einer Gastwirtsfamilie in Mühlhausen im Kraichgau geborene Bender lebte seit 1959 in Köln. Er wird nach Angaben des Verlags in einem Ehrengrab in seiner Heimatgemeinde Mühlhausen beigesetzt.

Nach der Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion setzte Bender 1949 sein Studium der Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg fort und begann seine schriftstellerische Arbeit. Sein erster Roman «Eine Sache wie die Liebe» erschien 1954. Für seine Arbeit erhielt Bender zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2006 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung. Bei Hanser erschien noch 2012 ein Gedichtband von Bender. (dpa)

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