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Kulturstaatsministerin Monika Grütters

Frankfurter Buchmesse

Grütters kündigt Deutschen Verlagspreis an

Das Projekt soll erkennbare verlegerische Profile, Engagement in der Lese- und Kulturförderung sowie überzeugende innovative und digitale Projekte fördern.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat anlässlich der Frankfurter Buchmesse die Einführung eines Deutschen Verlagspreises angekündigt. „Angesichts der angespannten Situation gerade kleinerer und anspruchsvoller Verlage wollen wir ein Zeichen für literarische Vielfalt setzen“, sagte Grütters.

Der Deutsche Verlagspreis werde die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung unabhängiger Verlage überall in Deutschland stärken und sichtbarer machen.

Die Auszeichnung solle in der Fläche wirken und so einen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur in ganz Deutschland leisten, erklärte Grütters. Ihren Angaben zufolge soll der Verlagspreis aus Spitzenpreisen sowie einer mittleren zweistelligen Zahl von Förderpreisen bestehen. Sein Gesamtbudget sollte mindestens so hoch liegen wie bei seinem Vorbild, dem Deutschen Buchhandlungspreis. Dieser wird mit einer Million Euro pro Jahr gefördert.

Wichtige inhaltliche Kriterien für eine Preisvergabe seien ein erkennbares eigenes verlegerisches Profil, Engagement im Bereich Lese- und Kulturförderung sowie überzeugende innovative und digitale Projekte. Zur Ausgestaltung des Preises fänden derzeit auch zahlreiche Gespräche mit den Ländern statt.

Die Kulturstaatsministerin wollte am Mittwoch selbst die Buchmesse besuchen. Nach einem Rundgang stand im neuen „Frankfurt Pavilion“ der Buchmesse ein Gespräch mit der Gewinnerin des Deutschen Buchpreises, Inger-Maria Mahlke, und Buchmessen-Direktor Juergen Boos auf dem Programm. (epd)

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