Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vom Erzählen und Zuhören

Geschichten von damals

Manche Kinder lieben es, wenn die Großeltern von ihrer Kindheit erzählen. Karla Schneider hat es auch gemocht, was in ihrem Buch "Großvater und ich" zu spüren, in dem die Autorin aus ihrer Kindheit erzählt.

Von ULLA SCHICKLING

Manche Kinder lieben es, wenn die Großeltern von ihrer Kindheit erzählen. Da hatten die Kinder noch ihre Freiheit, mussten sich nicht ständig per Handy überwachen lassen und erlebten aufregende Abenteuer. Ein wenig von dieser "Freiheit" ist in dem Buch "Großvater und ich" von Karla Schneider zu spüren, in dem die Autorin aus ihrer Kindheit erzählt.

Das war kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die siebenjährige Ewelina wohnt mit Mutter, Bruder, Tanten, Onkeln und Vettern in dem vom Bombenhagel verschonten Haus der Großeltern. Es gibt so gut wie nichts zu kaufen, und wer etwas haben will, muss tauschen: Bücher gegen selbst gemachten Essig, Flötenunterricht gegen Sammelbildchen.

Großvater ist ein Meister des Tauschhandels, und seine Enkelin hat sich einiges abgeschaut. So plant sie zu Weihnachten die Aufführung einer Oper, sozusagen als Weihnachtsgeschenk für alle. Viele Überlegungen und Tauschhändel sind nötig, um alles auf die Reihe zu bringen. Nicht alles klappt wie Ewelina es sich vorgestellt hat. Das ist lustig, aber ein bisschen betulich geschrieben, und es kommen einige Wörter vor, die heutige Kinder bestimmt nicht mehr kennen: "Muckefuck" etwa, oder "vergackeiern". Wäre empfehlenswert, mal von die Großeltern danach zu fragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare