Frankfurter Buchmesse

Gekühltes Geld

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2017 überraschte Fitzek seine Fans mit dem Krimi-Brettspiel "Safe House". Weil das gut ankam, legt er nun mit einer eigenen "Black Stories"-Edition nach.

Schon im vergangenen Jahr verbrachte Bestsellerautor Sebastian Fitzek seinen Geburtstag auf der Frankfurter Buchmesse. Auch dieses Mal war der 13. Oktober für Messetermine reserviert. Wieder war der Anlass eine Premiere – und das nicht etwa mit einem neuen Thriller.

2017 überraschte Fitzek seine Fans mit dem Krimi-Brettspiel „Safe House“. Weil das gut ankam, legt er nun mit einer eigenen „Black Stories“-Edition nach, die er am Samstag auf der Buchmesse präsentiert und damit für einen Stau rund um die Standfläche des Moses-Verlags sorgt. Hunderte begeisterte Leser drängen sich dort, um mit ihrem Lieblingsautor zu feiern.

Erst gibt es Torte in Form einer „Black Stories“-Karte, dann wird gemeinsam gespielt. Drei von insgesamt 50 in der Rätselbox enthaltenen Szenarien spielt Fitzek mit seinen Fans durch. „Das Besondere an dieser Ausgabe ist, dass die Hälfte der morbiden Geschichten in direktem Bezug zu Sebastian Fitzeks Romanen stehen“, erklärt Moses-Presseleiterin Friederike Wehse. „Sie sind aber keine Spoiler“, verspricht sie. Vielmehr stellten sie Weiterentwicklungen von Nebenhandlungen dar.

Die Fans freut’s. „Dass man sich mit dem Spiel noch mal auf die Spuren der Figuren begeben kann, ist toll“, meint Leserin Fiona Fuchs. Außerdem gingen die Bücher und das knifflige Ratespiel, bei dem via Ja-Nein-Fragen zumeist ein Todesfall aufgeklärt werden muss, gut zusammen, findet sie. „Fitzek ist ja bekannt für unvorhersehbare Wendungen am Ende einer Geschichte.“

Um die Ecke denken müssen die Fans auch bei der Spielkarte mit dem Titel „Putzfrau gesucht“. Der Ausgangspunkt auf der Vorderseite: Eine Rentnerin erschlägt ihre Haushaltshilfe. Nun gilt es, die Hintergründe zu ermitteln, die auf der Rückseite der Karte stehen. Ein Dutzend Leser raten mit und finden bereits nach kurzer Zeit die passenden Umstände. Nur so viel: Die Lösung hat etwas mit gekühltem Geld zu tun …

Wie eine Black Story konzipiert wird, hat Sebastian Fitzek übrigens aus der Spielerperspektive heraus gelernt. „Ich war von Anfang an ein großer Freund der Reihe“, erzählt er. Erfunden wurde das Kartenspiel bereits vor 15 Jahren von dem deutschen Spieledesigner Holger Bösch. Inzwischen hat der Moses-Verlag über 35 Editionen von verschiedenen Autoren herausgegeben. Die Idee für die Fitzek’sche Edition stammt vom Autor selbst, der sich damit einen kleinen Traum erfüllt hat. 14,99 Euro kostet die Box im Buchdesign, die es nach der munteren Rätselrunde inklusive Autogramm zu kaufen gibt – und die ab sofort im Handel erhältlich ist.

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