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Eileen Chang

"Gefahr und Begierde" wiederentdeckt

Es ist Krieg und Shanghai von den Japanern besetzt. Die Studentin Jiazhi lässt sich als Attentäterin anheuern. Der Anschlag gilt ihrem Geliebten, dem Geheimdienstchef Lao Yi.

Berlin (dpa) - Es ist Krieg und Shanghai von den Japanern besetzt. Die Studentin Jiazhi lässt sich als Attentäterin anheuern. Der Anschlag gilt ihrem Geliebten, dem Geheimdienstchef Lao Yi. Die schöne junge Frau erkennt zu spät, dass sie ihn wirklich liebt. Die ebenso tragische wie sinnliche Geschichte "Gefahr und Begierde" ist eine von mehreren wunderbaren Erzählungen der chinesischen Schriftstellerin Eileen Chang, die unlängst wiederentdeckt wurde.

Chang, in den 40er Jahren gefeierte und später verfemte Autorin der Shanghaier Literaturszene, schuf mit "Gefahr und Begierde" auch die Vorlage für den 2007 bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichneten Film des taiwanesischen Regisseurs Ang Lee. "Sie ist ein gefallener Engel der chinesischen Literatur", sagte er jüngst über die 1995 im Alter von 75 Jahren gestorbene Frau.

Und die "New York Times" stellt sie mit großen Erzählern wie F. Scott Fitzgerald in eine Reihe. Freunde der gehobenen Erzählkunst können sich nun selbst ein Bild davon machen: "Gefahr und Begierde" und andere Erzählungen aus Shanghai und einer versunkenen Welt, erscheint erstmals in deutscher Sprache. Außerdem ist der Band auch als Hörbuch - gelesen von der Schauspielerin Eva Mattes - herausgekommen.

(Claassen Verlag, Berlin, 256 S., Euro 18,00, ISBN 978-3-546-00429- 9).

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