1. Startseite
  2. Kultur
  3. Literatur

Erfolgsautor Yuval Noah Harari: „In der Nacht kommen die wirklichen Monster“

Erstellt:

Von: Michael Hesse

Kommentare

„Wenn andere menschliche Spezies überlebt hätten, würden wir uns nicht für einzigartig halten“: Neandertalerdarstellung im Museum. Foto: afp
„Wenn andere menschliche Spezies überlebt hätten, würden wir uns nicht für einzigartig halten“: Neandertalerdarstellung im Museum. © AFP

Der Erfolgsautor Yuval Noah Harari hat mit „Wie wir Menschen die Welt eroberten“ sein erstes Buch für Kinder geschrieben. Im Interview spricht er über die wahre Supermacht der Menschen und unsere Beziehung zu Neandertalern.

Professor Harari, was hat Sie nach Ihren Welterfolgen wie „Eine kurze Geschichte der Zeit“ oder „Homo Deus“ motiviert, ein Buch für Kinder zu schreiben?

Ich habe es geschrieben, weil die Kinder wissen sollen, wer sie sind, um verstehen zu können, was sie sind. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist, aber in Israel und anderen Ländern werden Kinder nur in der Geschichte ihres Landes und ihrer Kultur unterrichtet. Das ist nicht genug, um zu verstehen, wer man ist. Schließlich wirken in uns Dinge, die schon vor Tausenden oder Millionen Jahren entstanden sind oder ursprünglich aus anderen Teilen der Welt stammen.

Wie meinen Sie das?

Ich liebte es zum Beispiel, als Kind in Israel Fußball zu spielen. Erfunden wurde das Spiel bekanntlich im 19. Jahrhundert in Großbritannien. Und ich mag Schokolade, aber auch sie wurde nicht von Juden entdeckt, sondern vor 1000 Jahren in Südamerika. Insofern steckt ein bisschen von einem oder einer Einheimischen aus Südamerika in mir. Jedes Kind ist mit der eigenen Mutter verbunden, das ist nicht nur in einer besonderen Nation oder Kultur, sondern überall so. Ich hatte als Kind um Mitternacht immer Angst vor einem Monster unter dem Bett. Das ist eine Erinnerung an etwas, das Millionen Jahre zurückliegt, als die Menschen noch in der Savanne lebten. In der Nacht kamen die wirklichen Monster zu den Kindern, ein Löwe, der dich fressen wollte, und wenn du dann nicht aufwachtest und davonliefst, warst du sein Essen. Ich will den Kindern dabei helfen zu verstehen, wer sie in einem tiefen Sinne sind und warum sie so sind.

Unser Geist hat in gewisser Weise die Erfahrungen der Menschen der Steinzeit gespeichert, wenn man an die nächtlichen Ängste der Kinder denkt?

Wir lieben es, Süßigkeiten zu essen. Auch das rührt aus der Steinzeit her. Damals war es gut, so viel Süßes wie möglich in sich hineinzustopfen, es gab schließlich nicht so viel davon um dich herum. Es gab süße Früchte und vielleicht auch etwas Honig. Wenn man an einem Baum voller süßer Früchte vorbeikam, war das Beste, was man tun konnte, so schnell so viel wie möglich davon zu essen. Unsere heutigen Körper sind darauf immer noch programmiert, was durchaus ein Problem sein kann. Ich habe mich immer gefragt, warum wir so gerne Süßigkeiten essen, obwohl Eltern das immer verbieten wollen. Dafür musste ich etwas über die Evolution des Menschen wissen und über die Geschichte nicht einer Nation, sondern der gesamten Menschheit. Da wurde es mit einem Male klar, warum wir das tun.

War es einfach für Sie, dieses Buch für Kinder zu schreiben?

Ich fand es viel schwerer, als für Erwachsene zu schreiben. Man kann nichts als selbstverständlich voraussetzen. Ich musste viele Experten, besonders aus Deutschland, fragen, die mir dabei halfen, speziell das deutsche Lektorenteam. Denn man muss viel stärker in einer zugänglichen Sprache schreiben und viele Brücken bauen. Man kann keinen der komplizierten wissenschaftlichen Begriffe benutzen, dann legen Kinder das Buch schnell weg. Sie müssen wirklich verstehen können, was man sagen will. Es ist viel herausfordernder, Zehnjährigen zu erklären, was Evolution eigentlich bedeutet oder was ein Unternehmen ist. Das ist auch schon für Erwachsene schwierig zu erklären. Es Kindern verständlich zu machen, ist noch deutlich anspruchsvoller. Aber es ist wichtig!

Warum?

Es gibt all die Kinderbücher mit Tieren, Elefanten, Löwen oder Tigern. Aber Kinder in Berlin oder Frankfurt treffen eher selten einen Löwen auf der Straße. Womit sie es in ihrem Alltag zu tun haben, sind Unternehmen: Facebook, Tiktok und Google oder McDonalds, das alles sind Unternehmen. Wer Fan eines Fußballvereins ist, hat es auch mit einem Unternehmen zu tun. Kinder müssen also viel eher wissen, warum man vorsichtig im Umgang mit diesen Unternehmen sein sollte, als vor Löwen auf der Hut zu sein.

Was ist Ihrer Meinung nach der Hauptunterschied zwischen Kindern und Erwachsenen mit ihrem Blick auf die Welt?

Kinder stellen Fragen, auf die Erwachsene nicht kommen. Sie sehen die Welt nicht als selbstverständlich an. Auf jede Antwort fragen sie wieder mit einem Warum nach. Auch wenn einige glauben, dass sie das aus Unwissenheit tun, glaube ich eher, dass sie den Dingen einfach tiefer auf den Grund gehen wollen, als es Erwachsene tun.

Wie war das bei Ihnen als Kind?

Als ich zwischen zehn und zwölf Jahre alt war, war ich sehr mit der Frage beschäftigt, was nach dem Tod passiert. Erwachsene haben mir alle möglichen Geschichten erzählt. Aber ich hatte ziemlich schnell den Eindruck, dass sie keine Antwort darauf hatten. Sie wissen einfach nicht, was mit dir nach dem Tod passiert, trotz ihrer ganzen Geschichten, dachte ich. Was mich daran schockierte, war, dass ihre Unwissenheit hierüber sie überhaupt nicht zu besorgen schien. Sie konnten einem alles erzählen über die Finanzkrise, politische Turbulenzen, nur über diese eine Frage wussten sie nichts zu sagen, und es schien sie nicht einmal zu tangieren, das hat mich doch verwundert. Mir scheint, Kinder stellen solche Fragen in einer viel ernsthafteren Weise als Erwachsene.

Waren Sie selbst als Kind von der alten Welt fasziniert, über die Sie jetzt schreiben?

Wenn man wissen will, wer man ist und wie die Welt ist, muss man immer zurück zu den Ursprüngen gehen, dorthin, wo alles anfing, zu der Welt, aus der wir kommen. Warum haben wir die Macht über die Welt und nicht die Elefanten oder die Löwen? Um hier eine Antwort zu finden, reicht es nicht, hundert Jahre zurückzublicken, man muss Tausende Jahre zurückgehen. Mich hat das als Kind unglaublich gefesselt.

Beschäftigt Sie eine Frage aus Ihrer Kindheit noch heute?

Das Buch

Yuval Noah Harari: Wie wir Menschen die Welt eroberten. Übers. B. Niehaus. Ill. R. Zaplana Ruiz. C.H. Beck und dtv. 192 S., 20 Euro.

Ja, absolut. Ich fragte mich, warum es so viele Kriege in der Welt gibt. Ich wuchs in den 1980er Jahren im Nahen Osten, in Israel, auf, wo ein Krieg auf den nächsten folgt. Ich hörte all die Geschichten über Kriege, und ich ängstigte mich angesichts der Möglichkeit, dass die USA und die UdSSR sich mit ihren vielen Waffen gegenseitig und die ganze Welt vernichten könnten. Meine Frage lautete also: Warum gibt es in der Welt überhaupt so viele Kriege? Und auch hier reicht der Blick auf die letzten hundert Jahre nicht aus. Man muss zur Evolution der Menschheit zurückgehen, um etwas darüber zu erfahren. Etwa um zu begreifen, ob Krieg ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Natur ist, es also natürlich für uns ist, Krieg zu führen, oder es sich immer nur um die Entscheidung einiger weniger Menschen handelt. Das war der Grund, warum ich Militärhistoriker wurde. Ich wollte die Ursprünge des Krieges erforschen.

Was haben Sie herausgefunden?

Es ist sehr spannend zu erfahren, dass der erste Beweis für die Existenz eines größeren Krieges zwischen Gruppen, also nicht individuelle Gewaltausbrüche, etwa 13 000 Jahre zurückliegt. Im 11. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung hatte dieser im Nildelta stattgefunden. All die Vorstellungen, dass Menschen ständig Krieg geführt hätten, sind einfach nicht wahr. Es finden sich keinerlei Hinweise für Gewalt zwischen Gruppen vor diesem Krieg. Und auch danach gibt es über viele Perioden der Geschichte hinweg keine Spuren besonders gewaltsamer Auseinandersetzungen. Der Krieg ist kein Wesenszug der menschlichen Natur. Auch wenn seine physische Natur es dem Menschen möglich macht, Kriege zu führen.

Denken Sie, dass die Menschen der Steinzeit glücklicher als wir Heutigen gewesen sind?

Wir können sie leider nicht befragen oder ein Interview mit ihnen führen. Es bleibt Spekulation. Wer beim Früchtepflücken vom Baum fiel und sich das Bein brach, konnte nicht ins Krankenhaus gebracht werden. An einer Infektion konnte man sterben. Überall waren Löwen. Wenn es kalt war und stürmte, fror man, war es sehr heiß, gab es keine Klimaanlage. In dem Sinne war das Leben härter. Andererseits lebte man immer in der Natur, als Kind lernte man, wo man Bäume findet, wie man Feuer macht, wo es Pilze gibt. Das ist viel lustiger, als zur Schule zu gehen. Und für Erwachsene ist heutzutage vieles erheblich langweiliger als das, was die Menschen in der Steinzeit täglich machten.

Bleiben wir bei der Macht. Sie schreiben Ihren jungen Leser:innen, dass Menschen eine Supermacht haben. Was ist das für eine Macht, und warum benutzen Sie ausgerechnet diesen Begriff?

Es handelt sich wirklich um eine Supermacht. Menschen haben viel mehr Macht als Tiere, sie haben eine Superpower. Und wenn man sich ansieht, was das für eine Supermacht ist, dann stellt man fest, dass es keine körperlichen Fähigkeiten sind und Menschen auch nicht unbedingt so viel intelligenter als Tiere sind. Wenn man einen Menschen mit einem Schwein und einem Schimpansen in einem Waldstück einschlösse, wäre nicht gesagt, dass der Mensch der Überlebende wäre. Was uns wirklich mächtig macht, ist die Fähigkeit, mit einer sehr großen Anzahl an Menschen zu kooperieren. Bei Schimpansen beläuft sich diese Zahl auf 50 oder 100 Schimpansen, das ist es aber auch schon. Bei Menschen kann man in unbegrenzter Zahl zusammenarbeiten: Tausende, Millionen, Milliarden Menschen. Und wenn man fragt, was uns zur Kooperation befähigt, dann findet sich die Superpower: Und das ist das Storytelling.

Die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen?

Jede Kooperation unter Menschen ist bedingt durch die Fähigkeit, die Zusammenarbeit in den Kontext einer Geschichte einzubetten. Das ist bei der Religion der Fall, etwa der christlichen, die zum größten Teil auf Märchen beruht. Aber es gilt auch für ökonomische Systeme. Geld ist zum Beispiel etwas, das nur durch den Glauben daran funktioniert. Man kann Geld nicht essen, nicht trinken. Die meisten Euros sind zum Beispiel überhaupt nicht physischer Natur, kein Papier oder Münzen, sondern nur Computerdaten. Mit der Frage, wie Geld funktioniert, wird man auf das größte Storytelling in der Welt geführt. Wenn Bänker und Bänkerinnen oder das Finanzministerium uns sagen, ein Euro sei so wertvoll wie eine Banane, funktioniert das, solange alle daran glauben. Ich gehe zum Supermarkt, bezahle einen Euro und erhalte eine Banane. Warum ist das möglich? Weil alle an diese Geschichte glauben. Die Person im Supermarkt nimmt den Euro und kauft etwas anderes. Verlieren die Leute den Glauben an die Geschichte, funktioniert das nicht mehr.

Yuval Noah Harari , geboren 1976 in Haifa, lehrt an der Universität Jerusalem Geschichte. Mit seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ wurde er international berühmt. Sein neues Buch „Wie wir Menschen die Welt eroberten“ (erschienen bei dtv und C.H. Beck) ist der erste Band einer auf vier Teile angelegten Reihe für Leserinnen und Leser ab zehn Jahren.
Yuval Noah Harari , geboren 1976 in Haifa, lehrt an der Universität Jerusalem Geschichte. Mit seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ wurde er international berühmt. Sein neues Buch „Wie wir Menschen die Welt eroberten“ (erschienen bei dtv und C.H. Beck) ist der erste Band einer auf vier Teile angelegten Reihe für Leserinnen und Leser ab zehn Jahren. © IMAGO/Belga

Welcher Geschichte sollten Kinder heute folgen?

Was wir brauchen, ist eine Geschichte darüber, was allen Menschen gemein ist. Wir haben jeweils besondere Geschichten über Nation und Kultur, der wir angehören, über Sprache oder Religion. Dabei teilen alle Menschen dieselbe Biologie, wir teilen gemeinsame Erfahrungen in allen Teilen der Welt, dass wir eben alle als Kinder von Müttern geboren werden. Das gilt nicht nur für deutsche oder israelische Kinder, sondern für alle. Nicht alle Kinder spielen Fußball, aber alle Kinder lieben es, Spiele zu spielen. Die gemeinsame Erfahrung aller Menschen erleichtert die Einsicht, dass wir alle gemeinsame Interessen teilen, zum Beispiel die Katastrophen infolge des Klimawandels zu verhindern. Wenn der Klimawandel das Leben von Menschen unmöglich macht, ist offensichtlich, dass dies für alle gilt, egal wo sie leben. Wir müssen das Universale, das Allgemeine, von allen Geteilte mehr schätzen. Das heißt nicht, dass wir die eigene Tradition, die Nation usw. aufgeben müssen.

Sondern?

Einige Politiker und Politikerinnen sagen uns, man müsse wählen zwischen Kooperationen auf globaler Ebene oder der Unterstützung der eigenen Nation. Das ist Unsinn. Es gibt keinen Widerspruch zwischen Patriotismus und Kosmopolitismus. Patriotismus bedeutet nicht, Fremde zu hassen, sondern deine Mitmenschen zu lieben. Und um deinen Mitmenschen helfen zu können, musst du mit Fremden kooperieren. Der Klimawandel ist das beste Beispiel, die Pandemie ein anderes. Wer die Pandemie besiegen wollte, musste zwangsläufig mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Das ist das Storytelling, das wir brauchen. Die Welt bewegt sich leider im Moment in eine gegenteilige Richtung. Was wir sehen, sind mehr nationalistische Ausrichtungen bei Politikern. Populistische Politiker betonen verstärkt die Differenzen zwischen Gruppen. Auf diesem Wege werden wir den Herausforderungen, die auf uns warten, nicht begegnen können.

Sie schrieben auch über den Neandertaler und erklärten, die Welt wäre anders, wenn der Neandertaler überlebt hätte. In welchem Sinne?

Es wäre ganz anders, und das nicht nur, weil es eine weitere menschliche Spezies um uns herum gäbe. Es würde vielmehr unser Verständnis, wer wir sind, vollständig verändern. Die Tatsache, dass es nur eine menschliche Art in der Welt gibt, vermittelt uns das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Wir sind anders als die Tiere, glauben wir, wir sind nicht einmal ein Tier. Wir sehen uns an der Spitze der Natur. Wenn andere menschliche Spezies überlebt hätten, wären wir nicht auf den Gedanken gekommen, dass wir etwas Einzigartiges sind, wir würden anerkennen, dass wir genauso wie andere Tiere noch weitere Artverwandte hätten. Wir hätten uns nicht als Krönung der Natur angesehen. Eine der größten Entdeckungen der vergangenen Jahre war, dass wir in einer gewissen Hinsicht und in einem gewissen Maße Neandertaler sind. Als ich vor 20 Jahren anfing, an einer Universität zu lehren, war die allgemeine Ansicht, dass der Neandertaler sich vollständig vom Menschen unterscheidet. Aber Untersuchungen der DNA haben gezeigt, dass sie von der Erbsubstanz von Neandertalern unterbrochen wird. Alle von uns tragen ein bis drei Prozent der DNA von Neandertalern in uns. Vor 15 000 Jahren gab es ein Kind, dessen Mutter ein Mensch und dessen Vater ein Neandertaler war. Es gibt ja Politiker, die es nicht mögen, wenn Menschen anderer ethnischer Gruppen Kinder miteinander bekommen. Hier aber hören wir von Kindern, deren Eltern unterschiedlichen Arten angehörten! Es wäre spannend gewesen zu erfahren, wie eine Welt aussehen würde, in der Menschenarten nebeneinander und auch gemischt leben würden.

Wie erleben Sie die Welt im Augenblick?

Wir erleben eine rasante Zunahme an Konflikten. Dabei benötigen wir gerade jetzt eine viel stärkere internationale Zusammenarbeit angesichts der Herausforderung durch den Klimawandel. Es gibt stattdessen aber immer weniger Kooperation. Das ist sehr gefährlich. Und wir erleben gerade einen Bruch in den demokratischen Gesellschaften, was die Kommunikation untereinander betrifft. Etwas scheint zerbrochen zu sein, in allen Teilen der Welt. Wenn die Menschen nicht mehr miteinander reden, kann Demokratie nicht funktionieren. Eine Diktatur ist nicht darauf angewiesen, ob Menschen sich austauschen, eine Demokratie dagegen sehr, sie funktioniert nur auf diese Weise. Es ist frustrierend, diese Art des Zusammenbruchs zu sehen. Dabei sind die ideologischen Klüfte gar nicht so groß, sondern viel kleiner als in früheren Jahrzehnten, wenn man etwa an die kulturellen Differenzen der 1960er Jahre denkt. Sogar die Gräben zwischen dem demokratischen und republikanischen Establishment sind heute meiner Meinung nach weniger tief als früher. Und dennoch ist man viel seltener in der Lage, sie zu überbrücken. Demokratien können aber nicht lange überleben, wenn Menschen einander nicht mehr zuhören. Interview: Michael Hesse

Auch interessant

Kommentare