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Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie muss seit der Fatwa durch den damaligen iranischen Staatschef Khomeini 1989 um sein Leben fürchten.  Seine Einladung zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2015 ist dem Iran ein Dorn im Auge.
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Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie muss seit der Fatwa durch den damaligen iranischen Staatschef Khomeini 1989 um sein Leben fürchten. Seine Einladung zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2015 ist dem Iran ein Dorn im Auge.

Buchmesse Frankfurt

Einige iranische Verlage kommen trotzdem

Weil der verfemte Schriftsteller Salman Rushdie zur Frankfurter Buchmesse kommt, bleibt der Iran offiziell fern - doch einige iranische Verlage wollen dem Boykott nicht folgen.

Trotz der offiziellen Absage Irans wegen der Anwesenheit des Schriftstellers Salman Rushdie wollen einige iranische Verleger zur Frankfurter Buchmesse anreisen. Eine Sprecherin rechnete am Montag mit etwa zehn Verlagen, die beim weltgrößten Branchentreff diese Woche dabeisein könnten.

Das iranische Kulturministerium hatte am Donnerstag seine Teilnahme mit der Begründung abgesagt, Rushdie sei wegen seiner „Islam-beleidigenden Bücher“ in der muslimischen Welt verhasst. Nach weiteren Gesprächen sei am Freitagabend das endgültige Nein aus Teheran gekommen, hieß es bei der Messe. Buchmessen-Direktor Juergen Boos bedauerte die Absage. Die Freiheit des Worts sei aber nicht verhandelbar.

Rushdie, der sich in seinem neuen Buch auch wieder mit religiösem Fanatismus befasst, ist Gastredner bei der Auftakt-Pressekonferenz der Messe an diesem Dienstag (13.10.). Der indisch-britische Autor war 1989 mit einer „Fatwa“ belegt worden.

Radikale Muslime hatten seinen Roman „Die satanischen Verse“ als gotteslästerlich empfunden und ein Todesurteil über ihn verhängt. Erst der reformorientierte Präsident Mohammed Chatami sorgte für Entspannung in der Angelegenheit. (dpa)

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