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Theodor Fontane Denkmal (von Max Wiese (1846-1925)) in Neuruppin.

Theodor Fontane

Dinge, die sich aufschaukeln

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Theodor Fontane hatte einen ausgeprägten Sinn für prekäre Verhältnisse. Das macht ihn so ungemein aktuell.

Sich in die eigenen Erinnerungen einschwingen. Aber wie nur stellt man’s an? Die frühesten Erinnerungen Theodor Fontanes galten dem Bild der Schaukel. Es war ein Bild, das den alten Mann, er war über 70, nicht losließ, es war ein jedoch nicht nur beseligendes Bild. Denn das Schaukeln, das Ausgreifen in die Luft, das Aufschwingen, der Taumel, geschah auf schwankendem Grund.

Fontane-Leser kennen diese Kindheitserinnerung, sie kennen zudem die Passage aus „Effi Briest“: „Am liebsten aber hatte sie wie früher auf dem durch die Luft fliegenden Schaukelbrett gestanden, und in dem Gefühle: jetzt stürz’ ich, etwas eigentümlich Prickelndes, einen Schauer süßer Gefahr empfunden.“

Was schaukelt sich in der Erinnerung auf? Immer wenn das Erinnern einsetzt, kommt nicht bloß Versöhnliches auf. In der Erinnerung zeigt sich nicht nur ein freundliches Entgegenkommen. Eben dies, das Konziliante, ist Fontane gelegentlich zum Vorwurf gemacht worden, eine beschauliche Tonlage; zu seinem 100. Todestag 1998 war das in der FR ein strenger Vorwurf.

Tatsächlich ist sein Werk ein weites Feld der Ambivalenzen. Das Alte trifft auf das Neue, der Adel auf das Bürgertum, schwerfällige Tradition auf das Modische, das Beharrende auf das Moderne, der gesetzte Preuße auf den grellen Parvenü. Das offensichtlich Hinfällige auf das Hektische, das Überlebte auf das fatalerweise Zukunftsunfähige. Das soll nicht an heute denken lassen? Das ist ein Spektrum, das ausreicht, um fontanebefangen zu werden.

Fontane, zeigte sich wieder, ist eine Herausforderung

Bei allen Ambivalenzen, bei allen Konflikten – seine Größe besteht darin, dass er das Besondere gegen das Allgemeine verteidigt hat, das Recht von Einzelnen gegen die Gesellschaft. Effi Briest gegen den Rest der Welt, jedenfalls so ziemlich alle Welt. Es ist das Recht Effis, der „Tochter der Luft“, gegen das gesellschaftliche Korsett, das Recht der Lebendigen gegen die einschnürenden Konventionen.

Unter den großen Individualisten im Werk Fontanes sind vor allem seine Frauengestalten Größen, Effi, Mathilde, Jenny, Melusine. Die Romane des über 70-Jährigen sind tief verwickelt in die Emanzipation der Frau, und nicht etwa nur der bürgerlichen Berlinerin. Wenn seine Figuren hier und da seufzen, dass im Bürgerlichen alles zum Geschäft werde, dann wusste der Romanautor von welcher Geschäftigkeit er sprach, einer betriebsamen, pekuniären, einer guten Partie. Bei allem Enthusiasmus, den Fontane für ein bürgerliches Leben hegte, es war hochheikel. Und Preußen? Der skeptische Preuße Sebastian Haffner nannte den skeptischen Durchunddurchpreußen Theodor Fontane ein „lebendiges Monument“ – um es zu überprüfen.

Fontane ist eine Herausforderung. Für diesen Text habe ich mich noch einmal vergewissert. Erstmals gelesen den „Schach von Wuthenow“, zum wievielten Male „Irrungen, Wirrungen“? Natürlich erneut die Balladen durchgeblättert, den „John Maynard“, den „Herrn Ribbeck“, den „Jan Bart“. Nachhallende Verse, auch bissige Sottisen: „Gleichmacherisch wirkt die Badehose“. Rasch, rasch, in einer Halbzeit an einem Fußballabend, die „Kriegsberichte aus dem deutsch-deutschen Krieg“ – und wie die Preußen in Frankfurt sich aufführten, um die Stadt fühlen zu lassen, dass man in „eine eroberte Stadt eingezogen sei“. Keine Zeit blieb für die Theaterkritiken, keine für die „Wanderungen“, dafür Streifzüge durch den „Stechlin“, sich erneut Zeit nehmen für „Effi Briest“. Bummeln durch den Fontane. Auch durch seinen Romanerstling „Vor dem Sturm“, darin der Satz in der längst ollen, genau 50 Jahre alten grünen, herrlich in der Hand liegenden leinenkaschierten Taschenbuchausgabe der Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, Bd. 1, Seite 225: „Nun, womit beginnen wir? Natürlich mit dem Anfang.“

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Natürlich. Fontanes Kindheit fand zunächst in Neuruppin statt, war beherrscht von den Erzählungen über die „Franzosenzeit“, über die napoleonische Besatzung Preußens, die Befreiungskriege. Vater Fontane, er wird geschildert als ein gesegneter Erzähler, meldete sich 1813 freiwillig, der Nachfahre französischer Hugenotten ging zu den Preußen. Wo Napoleon war, war Krieg. Wo Napoleon auf die Preußen traf, 1806 bei Jena und Auerstedt, war Schmach. Im Roman „Vor dem Sturm“ erwarten Weihnachten 1812 in der Mark Adelige, Bauern und Bürger die sich zurückschleppenden Haufen der in Russland geschlagenen napoleonischen Truppen. Vollkommen unübersichtliche Verhältnisse.

Bei allem zeigte sich der Roman uninteressiert an „patriotischem Blech“, mehr noch, er verachtete es. Fontanes historischer Roman war Zeitkritik, kaum dass er den Staatsdienst quittiert hatte, nämlich mit Ende 50 aufgekündigt hatte. Fontane war auf seine letzten Jahre hin eine prominente Erscheinung. So wurde ihm, weil es in den 1890ern ein Gesellschaftsspiel war, ein Fragebogen vorgelegt, doch Fontane ließ sich nicht auskundschaften, unterlief die heiklen Fragen launig, die indiskreten ironisch. Einen Fontane festlegen – eine vergebliche Bemühung. Humor war ihm eine Tugend nicht nur so en passant.

Unverkrampftes Darüberstehen wollte er sich leisten, nachdem er zuvor als Journalist dagestanden hatte, als Korrespondent, Kriegsberichterstatter, heikle Sache. Eine Leserschaft hatte der London-Korrespondent der reaktionären „Kreuzzeitung“, die auf ihrer Titelseite eine antisemitische Rubrik unterhielt. Bekanntheit erzielte der Schlachtenbummler über die Kriegsschauplätze Preußens, 1848, 1866, 1870/71. Eine Stammleserschaft fand er als Theaterkritiker, Parkettplatz 23 im Königlichen Schauspielhaus. Das Drama war ihm ein ganz natürlicher Stoffwechsel mit der menschlichen Natur. Eine Lesergemeinde fand er im Zuge der Veröffentlichung seiner „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Seit 1877 hatte Theodor Fontane einen Eintrag im „Brockhaus“.

Vermeintliche Sicherheiten, zerschlissene Konventionen

Dem freien Autor wurden eine ziemlich stark ausgeprägte Beflissenheit und Umtriebigkeit abverlangt. Auch diese Existenz eine Schaukelexistenz. Allerdings war Fontane natürlich zu sehr Realist, um sich selbst nachzusagen, wie er einer seiner großen Figuren, seiner Effi, nachsagen ließ: „Immer auf dem Trapez.“ Ein solcher Vergleich wäre nicht nur unstatthaft gewesen – sein eigenes Leben als eines auf dem Trapez zu sehen, hätte ja auch die heikle Romanexistenz seiner Effi beschädigt.

Er war alles andere als ein Luftikus. Stand er 1848 auf der Barrikade in den Straßen Berlins? Nun, er ließ sich erwischen mit einem Schießprügel, es war einer aus einem Theaterfundus. So viel Theatralik rettete ihm wohl das Leben, so dass er, Augenzeuge, der er geworden war, weiterhin hinschauen konnte. Literarisch war Theodor Fontane gewiss kein Teufelskerl, in vielen Balladen gelegentlich ein Bruder Lustig. Den Roman nahm er ausnahmslos ernst. „Ja, der Roman“, seufzt er: „Er ist in dieser für mich trostlosen Zeit mein einziges Glück, meine einzige Erholung“, setzt er 1876 fort in einem Brief.

Den Bummelton haben schon Zeitgenossen ausgemacht. Ein Stich dabei auch ins Liebenswürdige? Vielleicht. Mit der selbstgeschnitzten Schwanenfeder, die er zuletzt gegen die Stahlfeder austauschte, zögernd, erschrieb er sich als freier Autor nicht die spitzenmäßigen Honorare eines Gustav Freytag, aber beträchtliche Jahreseinkünfte. Der Aufwand dafür war enorm, er war ein ungemein penibler Rechercheur, informierte sich aus Zeitungen und durch zahllose Gespräche vor Ort. Deshalb diese Dialogmeisterschaft. Über das Manuskript gebeugt, begann im Anschluss an die erste Version das Feilen, das Überarbeiten, das Verändern, das Verwerfen – ein äußerst sympathischer Zug. Nur immerzu aufwendig. Der Schreibprozess diente vor allem dem Zweifel und der Selbstaufklärung. Heikel.

Aus Mühe und Aufwand, aus Disziplin und Anstrengung entstand der Plauderton, das scheinbar so Beiläufige war hart erarbeitet, der Smalltalk seiner Figuren, die Kunst der Kontroverse. Als ein Großmeister des Dialogs wusste er nicht nur um die Bedeutung der Meinung, sondern durch die Gegenmeinung um die Wichtigkeit des Lebendigen. Fontanes Kunst steht nicht im Dienst einer Wahrheit, sondern einer lebendigen Wirklichkeit aus Argument und Gegenargument. Unerschütterliche Wahrheiten, weiß sein (Dubslav von) Stechlin, gibt es nicht. Sind langweilig – für einige Figuren lebensgefährlich. Wegen oktroyierter Dogmen ziehen manche Figuren Fontanes den Suizid vor.

Für Tatmenschen hatte die fontanesche Abgeklärtheit immer schon etwas Provozierendes. Die beträchtliche Milde eines nicht urteilenden Autors, sondern beobachtenden Erzählers ist natürlich nichts für Weltverbesserer, trotzdem ließ der Realist Fontane seine Figuren den Dingen illusionslos in die Augen sehen, so dass er eine seiner Figuren in seiner Erzählung „Schach von Wuthenow“ sagen lässt: „Der nationale wie der konfessionelle Standpunkt sind hinschwindende Dinge.“ Das war nicht bloß so dahingeunkt, das war, zumal datiert auf eine Handlung im Jahr 1806, für Preußen außerordentlich weitsichtig. Kein Leben mehr in ruhigen Bahnen, trotz aller Behäbigkeit und Selbstgefälligkeit. Preußen war nicht nur ein Hort konservativer Gewissheiten, sondern vermeintlicher Sicherheiten, zerschlissener Konventionen, fadenscheiniger Vereinbarungen.

Viel Langeweile, ziemlicher Trott, das Übliche. Daraus war der Alltag gemacht, erfreulich also, wenn man mal was erlebte. Unüberhörbar der Seufzer der Figuren, die wissen, dass ihnen ihr Leben abhandenkommt. Wer, wie Effi Briest und nicht nur sie, über ihre Verhältnisse liebt, wird zurückbeordert ins Schema. Beunruhigend. Konfliktgeladen sind die Verhältnisse, der Adel trifft auf das Prekariat der Näherinnen in der Wohnküche („Irrungen, Wirrungen“), das Bildungsbürgertum sieht sich mit dem Besitzbürgertum konfrontiert („Frau Jenny Treibel“), der junge Akademiker auf der Chaiselongue in kleinbürgerlichen Verhältnisse wieder („Mathilde Möhring“). Die Abkömmlinge der besseren Gesellschaft führen auf dem Kurfürstendamm ihre bezahlten Grisetten aus. Man ahnt, welche Empörung Fontane mit seinen Romanen hervorrief – was natürlich eine dumme Floskel ist, denn von der moralischen Entrüstung und Doppelmoral handeln seine Romane ja mannigfach. Gepflegter Lebensstil prallt auf ärmliche Enge, formsicherer Konversationston auf saloppe Umgangssprache, der Schnöselton auf Plattdeutsch, preußische Pedanterie auf preußische Großzügigkeit.

Zum besonders Diffizilen gehören die misslichen Eheverhältnisse, und sie sind mehr als das, Mesalliancen wie en vogue. Zu den Kindheitserinnerungen Theodors gehört die Trennung der Eltern, in der Gesellschaft Berlin erlebt Fontane zahlreiche Scheidungen. Die eigene Ehe - sehr kompliziert.

Die Verhältnisse ruhten nicht in sich

Fontanes Melusine, eine seiner sehr selbstbewussten Frauengestalten (aus dem „Stechlin“), offenbar ein Gewaltopfer in ihrer Ehe, macht sich von ihrem Mann und Peiniger frei. Der Leser erlebt eine emanzipierte Frau, einen magnetisch anziehenden Mittelpunkt in den Salons, mondän – zudem so etwas wie eine quirlige Zeitgenossin des naturwissenschaftlichen Zeitalters, ungemein neugierig: „Interesse hat doch immer nur das Vabanque: Torpedoboote, Tunnel unter dem Meere, Luftballons. Ich denke mir, das Nächste, was wir erleben, sind Luftschifferschlachten. Wenn da so eine Gondel die andere entert.“ Vabanque! In gewisser Weise ist auch sie eine Tochter der Luft.

Verwirrungen. Ja, meistens. Denn die Verhältnisse ruhten nicht wirklich in sich, mag der Fontaneton den Leser auch so wunderbar einwiegen ins Geschehen, selbst in Irrungen. Behäbigkeit kaschiert vielerlei, Hektik und Unzufriedenheit, doch unabweisbar, dass eine auf hohle Konventionen pochende Gesellschaft ihren Kompass verloren hat. Wie ihn zurückgewinnen, durch eine harte Hand? „Wer mit sich reden lässt, ist nicht stramm, und wer nicht stramm ist, ist schwach.“ Der alte Stechlin ist einer, der mit sich reden lässt, unter den Konservativen gehört er nicht zu den Unerbittlichen. Das Dogma erweist sich als ein Signum der Zeit, ein Schwarzweißdenken, ein Lagerdenken – welch’ beunruhigende Analogie. Eingerichtet in eine Riesenvergangenheit Preußens wird – wie auf rechtsaußen heute – über die Gegenwart als „Schwächlingszeit“ gegreint. Kein Roman Fontanes d. Gr., in dem er nicht über ein zutiefst verdrossenes Preußen schreibt. Preußen ist überhaupt nur ein anderes Wort für Verbitterung und Groll. Die Dinge schaukeln sich böse auf.

Sicher, noch herrschen nicht Gereiztheit und Erregung des Fin de Siècle, aber schon Nervosität und Beunruhigung. Der Adel investiert in die alten Statussymbole, den Namen und den Ruhm, das Besitzbürgertum ist orientiert an Marken, an Labels, an Konsumartikeln, an schicken Karossen, schnittigen Kutschen. Wer sagt, Fontane sei nicht (mehr) zeitgemäß?

Fontane, das macht seine bis heute beunruhigende Modernität aus, erzählt von gemischten Charakteren, gefährdeten Existenzen. Das betrifft in einem besonderen Maße seine bürgerlichen Frauen. Seine adeligen Figuren überspielen das schnöselig oder auch verzweifelt. Die Vertreter der unteren Schichten können sich das Gebrochene gar nicht erst leisten, es wäre der pure Luxus unter ihren notvollen Umständen. All die flotten Fontane-Verächter, die ahnungslos über einen angeblich Gestrigen dahinplappern, wissen ja gar nicht, wie sehr sein Romanwerk, will man es denn politisch 1:1 lesen, von den Minderwertigkeitskomplexen Preußens erzählt, die umso aggressiver kompensiert werden. Es spricht viel für den Satz Sebastian Haffners, dass er das „alte Preußen, das er doch längst durchschaut, längst mit kühlen oder bitteren Worten abgeschrieben hatte!“ Preußen beschreibend abschreiben, mit der Hellsicht des Realisten, mit dem Mehrwissen der Ironie.

Bei aller Preußenverehrung, die den Stechlin ausmacht, ließ sich Preußens Selbstgefälligkeit für den alten Mann (66) nicht übersehen. Angesichts von Preußens Borniertheit, wegen Preußens Brutalität musste Preußenhuldigung ausbleiben. Zu offensichtlich Preußens Scheinheiligkeit, Preußens extraordinärer Chauvinismus.

„Vor dem Sturm“ ist ein preußischer Kriegsroman irgendwie ohne Kriegsgeschehen. Das war schon vor 140 Jahren für Leser nicht so ohne weiteres auszuhalten. Eine literarische Entscheidung Fontanes war es allerdings unbedingt, eine hochbrisante. Fontanes Entscheidung zur Entschleunigung war keine esoterische, sondern eine literarische, groß dann im „Stechlin“. Die Dinge halt aufhalten.

Eben diejenigen Dinge, die sich nicht aufhalten lassen. „Der Stechlin“ ist eine große Vorahnung des Todes, ein Trost auch, obwohl der Tod die Bodenlosigkeit schlechthin ist. Das soll nicht aktuell bleiben?

Unvergessen, dass ich meinem Vater, neben vielen Seiten vom Preußen Sebastian Haffner, auch einige andere Passagen vorgelesen habe, auf seine letzten Tage hin. Er hörte am 20., 21. April vor zehn Jahren auf dem Sterbebett mit geschlossenen Augen zu.

„Sechzehn hat noch ein bisschen von der Eierschale, noch ein bisschen den Einsegnungscharakter, und achtzehn ist schon wieder alltäglich. Achtzehn kann jeder sein. Aber siebzehn. Ein wunderbarer Mittelzustand.“

Mein Vater öffnete die Augen. „Das war jetzt wer?“

„,Der Stechlin‘.“

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