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Historischer Roman

„Des Kummers Nacht“: Krimi und Berlin-Porträt

Bei einer Explosion kommt eine österreichische Adelige ums Leben. So beginnt das Romandebüt von Ralph Knobelsdorf. Ort der Hanlung ist Berlin in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Berlin - Im Berlin des Jahres 1855 lässt Ralph Knobelsdorf seinen Romanerstling „Des Kummers Nacht“ spielen.

Die Geschichte beginnt damit, dass der Student Wilhelm von der Heyden Zeuge einer Explosion wird. Der junge Mann besitzt ein ungewöhnlich gutes Beobachtungsvermögen und macht so den Chef der gerade im Entstehen begriffenen Kriminalpolizei auf sich aufmerksam. So wird von der Heyden zum Ermittler in dem Fall, dessen Beginn er miterlebt hatte. Die Angelegenheit ist brisant, denn bei der Explosion wurde eine österreichische Gräfin getötet. Diplomatische Verwicklungen scheinen vorprogrammiert. Gerade zu einer Zeit, als Preußen zunehmend an Bedeutung gewinnt als politische, militärische und wirtschaftliche Macht.

Der Historiker Knobelsdorf zeichnet ein vielschichtiges Bild der Gesellschaft jener Zeit. Preußen wandelt sich von der alten Adelsgesellschaft zu einer vom wirtschaftlich erfolgreichen Bürgertum bestimmten Industriegesellschaft. Neben dem historischen Bild liefert der Roman auch eine interessante Krimihandlung.

- Ralph Knobelsdorf: Des Kummers Nacht, Lübbe Verlag, Köln, 624 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-7857-2730-0. dpa

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