Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Clemens J. Setz
+
Clemens J. Setz ist geehrt worden.

Literatur

Clemens J. Setz mit Kleist-Preis geehrt

Der österreichische Schriftsteller hat in Berlin den Kleist-Preis entgegengenommen. Attestiert werden Clemens J. Setz eine anarchische Fantasie und maliziöse Fröhlichkeit.

Berlin - Nach coronabedingt mehrfacher Verschiebung ist der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz in Berlin mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis für 2020 ausgezeichnet worden.

Der mit 20.000 Euro dotierte Literaturpreis wurde während einer Matinée im Deutschen Theater verliehen. Von Setz wurde eine Videobotschaft eingespielt.

Der Preis, der Setz bereits im März des vergangenen Jahres zuerkannt worden war, wird in Erinnerung an den Dramatiker, Novellisten und Essayisten Heinrich von Kleist (1777-1811) von der in Berlin und Köln agierenden Kleist-Gesellschaft verliehen.

Aus Sicht der Gesellschaft ist der in Graz lebende 39-Jährige „ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Fantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft“. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrücke die Maßstäbe der Normalität.

Setz erhielt für seinen Erzählband „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ 2011 den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse. Weitere bekannte Werke sind die Romane „Indigo“ (2012) und „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ (2015). Anfang November wurde Setz mit dem Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet.

Der Heinrich-von-Kleist-Preis geht an Schriftstellerinnen und Autoren, die wie der Namensgeber als Vordenker für die Zukunft gelten können. Frühere Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderem Herta Müller, Sibylle Lewitscharoff, Navid Kermani und Daniel Kehlmann. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare