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Cormac McCarthys

Das Buch zum Film oder umgekehrt?

Vermutlich bewusst hat der Rowohlt-Verlag Cormac McCarthys letzten Roman "Kein Land für alte Männer" fast zeitgleich mit dem Kinostart der Filmversion der Coen-Brüder herausgebracht.

Hamburg (dpa) - Vermutlich bewusst hat der Rowohlt-Verlag Cormac McCarthys letzten Roman "Kein Land für alte Männer" fast zeitgleich mit dem Kinostart der Filmversion der Coen-Brüder herausgebracht. Ob er potenziellen Lesern damit einen Gefallen getan hat, darf bezweifelt werden.

Zu überwältigend sind die optischen Eindrücke von den Metzeleien des Berufskillers Chigurgh aus dem mit Oscars reich belohnten Hollywood-Film. Der Film entspricht dem Buch im Ablauf so genau, bzw. umgekehrt, dass man nur schwer dem irritierenden Gefühl entkommt, ein Drehbuch zu lesen. Wer den Film nicht kennt, muss sich auf eine ebenso düstere Reise durch Gewalt, Tod, Sinn- und Hoffnungslosigkeit gefasst machen wie in McCarthys von der Kritik hochgelobten Apokalypse-Roman "Die Straße".

Bei dem immerhin ist der Abstand zwischen den Medien irgendwie passender: Die Verfilmung mit Viggo Mortensen in der Hauptrolle steckt erst noch in der Planung.

(Rowohlt Verlag, Hamburg, 288 S., Euro 19,90, ISBN 978-3-498-04502-9)

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