Ressortarchiv: Literatur

Wilde Träumer, kühle Täter

Kriminalromane

Wilde Träumer, kühle Täter

Drei Kriminalromane, die kaum abschweifen und sich gut in einem Zug lesen lassen: "Der Mann mit der Bombe", "Die tödlichen Talente des Mr. Diehl", "Stumme Hechte".
Wilde Träumer, kühle Täter
„Es war grotesk und zugleich erbärmlich“

Françoise Frenkel

„Es war grotesk und zugleich erbärmlich“

„Nichts um sein Haupt zu betten“: Die französisch-polnische Jüdin Françoise Frenkel erzählte unmittelbar nach dem Krieg von ihren Jahren in Nazi-Deutschland und ihrer Flucht-Odyssee. Eine …
„Es war grotesk und zugleich erbärmlich“
Die Faustregel: Jeder jeden

Warlam Schalamow „Wischera“

Die Faustregel: Jeder jeden

In den Höllenkreisen des Stalinismus: Warlam Schalamow erzählt in „Wischera“ vom Gulag als System der Vernichtung durch Schwerstarbeit.
Die Faustregel: Jeder jeden
Nazideutschland fraß Kreide

Oliver Hilmes „Berlin 1936“

Nazideutschland fraß Kreide

„Berlin 1936. Sechzehn Tage im August“: Oliver Hilmes’ Gesellschaftspanorama über die Olympischen Spiele in Nazi-Berlin 1936 ist skrupellos unterhaltsam erzählt.
Nazideutschland fraß Kreide
Beunruhigende Beruhigung

Marie Malcovati

Beunruhigende Beruhigung

Drei Menschen auf einem Bahnhof, die wenig voneinander wissen, aber schon fängt die Autorin an, Bezüge zu knüpfen: Marie Malcovatis stilsicheres Romandebüt „Nach allem, was ich beinahe für dich getan …
Beunruhigende Beruhigung
Philosophierende Dichter

Dieter Henrich „Sein und Nichts“

Philosophierende Dichter

„Von nun an konnt’ ich nichts mehr denken, was ich zuvor dachte“: Der Philosoph Dieter Henrich erkundet in seinem äußerst reichhaltigen Buch „Sein und Nichts“ die Gedankenwelten von Beckett und …
Philosophierende Dichter
Die Woge der Panik und danach

Colum McCann „Verschwunden“

Die Woge der Panik und danach

Kein Satz, kein Wort zu viel: Eine Mutter und ihr adoptiertes Kind stehen im Zentrum der bewegenden Erzählung „Verschwunden“ des irischen Schriftstellers Colum McCann.
Die Woge der Panik und danach
Ohne Schiwago

Boris Pasternak

Ohne Schiwago

Der zweite Band der Boris-Pasternak-Werkausgabe ist da und kommt wirklich gut ohne „Doktor Schiwago“ aus. Die Gedichte und Prosastücke lassen immer wieder betörende Sprachmelodien wahrnehmen.
Ohne Schiwago
Binnengewässers Bewusstseinsstrom

Martin Lechner

Binnengewässers Bewusstseinsstrom

„Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“: In den Erzählungen von Martin Lechner geht es drunter und drüber. Und als man ihm langsam auf die Schliche kommt, ist der Zauber schon wieder vorbei.
Binnengewässers Bewusstseinsstrom
Tropen mit Adrenalin

Juan Villoro „Das dritte Leben“

Tropen mit Adrenalin

Juan Villoros Mexiko-Roman „Das dritte Leben“ erzählt von einem verwüsteten Land
Tropen mit Adrenalin
Die Rufe der Virginia-Uhus

Alice Greenway: Schmale Pfade

Die Rufe der Virginia-Uhus

Alice Greenway erzählt in ihrem Roman „Schmale Pfade“ von einem Mann, dem (fast) nur Vögel etwas bedeuten. Und sie bietet nüchtern-erschütternde Bilder vom Krieg und Auge und Ohr für …
Die Rufe der Virginia-Uhus
Versionen eines Vaters

Johnson-Preis für Jan Koneffke

Versionen eines Vaters

Der Uwe-Johnson-Preis 2016 geht an Jan Koneffke, der mit seiner Kannmacher-Trilogie ein großes deutsches Zeitpanorama erzählt hat.
Versionen eines Vaters
Pinneberg wählt nicht KPD

Hans Fallada

Pinneberg wählt nicht KPD

Hans Falladas berühmter Roman „Kleiner Mann – was nun?“ erscheint erstmals in seiner ungekürzten Originalfassung.
Pinneberg wählt nicht KPD
„Wir können sprachlich viel mutiger sein“

Bachmann-Gewinnerin Otoo

„Wir können sprachlich viel mutiger sein“

Sharon Dodua Otoo, Trägerin des diesjährigen Bachmann-Preises, über das Schreiben auf Deutsch, Rassismus und das Zusammenspiel von Literatur, Aktivismus und Mutterschaft.
„Wir können sprachlich viel mutiger sein“
Schuld und Selbstgefälligkeit

Goran Vojnovic "Vaters Land"

Schuld und Selbstgefälligkeit

Allen hält er den Spiegel vor, den Verlierern wie den vorgeblichen Siegern: Slowenien in den Romanen von Goran Vojnovic.
Schuld und Selbstgefälligkeit
Freiheit für die Wirklichkeit

Péter Esterházy

Freiheit für die Wirklichkeit

Der Erzähler als Souverän: Zum Tod des fabelhaften, fröhlichen, liebevollen ungarischen Schriftstellers Péter Esterházy.
Freiheit für die Wirklichkeit
Bücher, Musik, Filme für die Sommerferien

Sommerferien

Bücher, Musik, Filme für die Sommerferien

Das FR-Feuilleton empfiehlt Bücher, transportable Musik und auch einige Filme auf DVD für den Sommer.
Bücher, Musik, Filme für die Sommerferien
Schriftsteller Peter Esterhazy ist tot

Litaratur

Schriftsteller Peter Esterhazy ist tot

Der ungarische Schriftsteller Peter Esterhazy ist im Alter von 66 Jahren gestorben, berichtet eine ungarische Nachrichtenagentur unter Berufung auf Familie und Verlag.
Schriftsteller Peter Esterhazy ist tot
Zehn Stunden mit Erlauer Stierblut

Katja Lange-Müller

Zehn Stunden mit Erlauer Stierblut

Die Frankfurter Poetikdozentin Katja Lange-Müller erzählt davon, wie sie dann doch Schriftstellerin wurde. Eine ungewöhnliche Geschichte, aber sie schwört, dass es keine Legende ist.
Zehn Stunden mit Erlauer Stierblut
Sich nur dieses Leben vorstellen können

Anna Stern "Der Gutachter"

Sich nur dieses Leben vorstellen können

Anna Sterns stiller Kriminalroman „Der Gutachter“ erzählt auch davon, wie Berufe aussterben und Menschen darunter leiden.
Sich nur dieses Leben vorstellen können
Der Erfinder der braven Deutschen

Gustav Freytag

Der Erfinder der braven Deutschen

Vor 200 Jahren kam der Schriftsteller, Dramatiker, Journalist Gustav Freytag zur Welt, einst mehr gespielt als Lessing und mehr gelesen als Fontane.
Der Erfinder der braven Deutschen
Eine Frau lässt sich verschwinden

Elena Ferrante

Eine Frau lässt sich verschwinden

Elena Ferrantes „Neapolitanische Saga“ ist ein Welterfolg – fehlt nur noch die Autorin. Oder der Autor. Das Rätsel hört nicht auf, aber das Übersetzen geht glücklicherweise weiter.
Eine Frau lässt sich verschwinden
Das wollen die Leute

Gabriele Tergit „Käsebier“

Das wollen die Leute

Nämlich „Tempo, Schlagzeile, Sensation, Amüsement“: Gabriele Tergits weiterhin topaktueller und sehr unterhaltsamer und äußerst gewitzter Kulturredaktions- und Gesellschaftsroman „Käsebier erobert …
Das wollen die Leute
Was wäre gerecht?

Deutscher Jugendliteraturpreis

Was wäre gerecht?

Der Deutsche Jugendliteraturpreis ist bisher nicht wirklich ausgewogen, nun führt er eine neue Kategorie ein.
Was wäre gerecht?
Die Katastrophe kommt bestimmt

Thomas von Steinaecker "Die Verteidigung des Paradieses"

Die Katastrophe kommt bestimmt

Fantastisch überbordende Einfälle, bizarre Details und Sprachspielereien: Thomas von Steinaeckers Zukunftsmärchen "Die Verteidigung des Paradieses".
Die Katastrophe kommt bestimmt