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Wie Andrea Breth sich und die Welt sieht

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Andrea Breth erzählt in den Gesprächen mit  Irene Bazinger alles, was man wissen will.
Andrea Breth erzählt in den Gesprächen mit Irene Bazinger alles, was man wissen will. © dpa

Andrea Breth spricht, sie spricht tatsächlich über sich selbst, und sie ist dabei von einer bemerkenswerten Auskunftsfreudigkeit. Selbstverständlich ist das nicht, deshalb ist "Frei für den Moment" lesenswert.

Wie Andrea Breth sich und die Welt sieht

Andrea Breth spricht, sie spricht tatsächlich über sich selbst, und sie ist dabei von einer bemerkenswerten Auskunftsfreudigkeit. Selbstverständlich ist das nicht, die Dame ist eine Diva, eine der letzten Vertreterinnen des klassischen Regietheaters, immer wieder zu eindrucksvollen, textnahen Inszenierungen fähig. Im Gespräch, das die FAZ-Kritikerin Irene Bazinger für ein kleines Breth-Buch mit ihr geführt hat, erzählt sie aber nun alles, was man wissen will. Wie es anfing mit dem Theater ("Peterchens Mondfahrt"), wie es zu Hause war (etwas streng), wie sie zu ihrem ersten Engagement kam (vorlautes Benehmen), ihre Träume (komplette Inszenierungen), warum sie nicht Schauspielerin wurde (zu groß), wie sie mit ihrer Depression umgeht (Medikamente). Sie spricht über ihre Homosexualität, ihre Krisen und sogar über ihren Humor. Und natürlich über ihre Inszenierungen. alz

Andrea Breth:

Frei für den Moment. Regietheater und Lebenskunst. Gespräche mit Irene Bazinger. Rotbuch 2009, 192 S., 19,90 Euro.

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