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Buchtipp

Ein anderes Wort für Liebe

Siebzehn Autorinnen und Autoren von Vicki Baum bis Dorothy Parker über das Alter.

Von xxawi

Woody Allen antwortet auf die Frage, ob das Alter ihn verändert habe: "Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass ich immer noch die gleichen Cordhosen und die gleiche Brille trage. Ich habe mich sehr verändert. Zum Beispiel kann ich nicht mehr gut hören. Deshalb muss ich mich immer wie ein alter Spanner zu Ihnen rüberlehnen, als wollte ich in Ihren Ausschnitt blicken."

Georg Tabori schrieb: "Das Innere meiner Handfläche, der eine Teil von mir, der nicht gealtert ist, zeigt alle Farben und Formen einer Renaissance-Truhe. Ich will weder meine Handfläche noch die Natur feiern, nur diese kindliche Neugier, ein anderes Wort für Liebe... Wenn man sehr alt ist oder sehr jung, kann man den sterbenden Spatz auf dem Gras in ein Meisterstück verwandeln. Man muss sich nur Zeit nehmen." Buchauszüge, Interviews, Tagebuchnotizen von Samuel Beckett, Agatha Christie, Henry Miller, Simone de Beauvoir und vielen anderen. Es geht um Nutzen und Nachteil des Alters für das Leben.

Elias Canetti notierte sich viele Seiten darüber, vergaß aber das für ihn wahrscheinlich Allerwichtigste dabei zu erwähnen: die Freiheit, unter dem Vorwand der Senilität einfach fast jeder Frau an fast jeden Körperteil zu fast jedem Zeitpunkt an fast jedem Ort greifen zu können.

Achtzig mag bei Damen wie Dorothy Parker Eleganz haben, bei anderen dieses Alters meldet sich oft eine die Jugend neidisch machende Schamlosigkeit.

Petra Müller, Rainer Wieland (Hrsg.): Die Jahre sind mein

Lebensglück.

Knesebeck, München 2008, 160 Seiten, s/w-Abbildungen, 29,95 Euro.

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