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283.000 Besucher auf der Buchmesse 2007

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Die Frankfurter Buchmesse ist zu Ende gegangen. Insgesamt kamen 283 293 Besucher an vier Messetagen. Die Verleger und Aussteller schauen positiv auf die Ausstellung zurück.

Frankfurt/Main (ddp-hes) - Die 59. Frankfurter Buchmesse ist am Sonntagabend mit einer durchweg positiven Resonanz bei Verlegern und Ausstellern zu Ende gegangen. "Es hat selten eine Buchmesse gegeben mit einem so einhellig optimistischen Blick in die Zukunft", sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder. In den vier Messetagen wurden trotz Bahnstreiks und Herbstferien 283 293 Gäste gezählt und damit lediglich rund 3000 weniger als im Vorjahr.

Vor allem der An- und Verkauf von Buchlizenzen habe nach Angaben der Fachleute "gebrummt", sagte der Sprecher der FrankfurterBuchmesse, Thomas Minkus. Während der drei Fachbesuchertage wurden insgesamt 154 269 Besucher und damit knapp ein Prozent mehrals im Vorjahr registriert.

Zum Abschluss der weltgrößten Literaturschau am Sonntag wurde der israelische Historiker Saul Friedländer mit dem mit 25 000 Eurodotierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt. Er erhielt die Auszeichnung für seine Forschungen zum nationalsozialistischenMassenmord an den Juden. Friedländer habe das seltene Talent, Geschichte nicht nur zu dokumentieren, sondern auch zu erzählen, würdigte der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Wolfgang Frühwald, den Preisträger in seiner Laudatio.

Bei herrlichem Herbstwetter war am Wochenende vor allem das Freigelände der Buchmesse gefragt. Dort gab es für die kleinen Besucher unter anderem eine Pippi-Langstrumpf-Verkleidungsaktion.Auch die katalanische Kultur als Ehrengast der Buchmesse präsentierte sich während der fünf Tage nach Angaben von Minkus "besondersmodern und vielseitig".

An der Messe hat eine Rekordzahl von 7448 Ausstellern aus 108 Ländern teilgenommen. Sie stellten 391 653 Titel vor. Die KatalanischeKultur hat als Ehrengast der Buchmesse bot Lesungen und Diskussionen mit 150 katalanischen Autoren. Zur Messe erschienen mehr als 50Titel der Schriftsteller der spanischen Provinz in deutscher Übersetzung.

Neben der Bildung war die Digitalisierung eines der großen Themen der Buchmesse. Präsentiert wurde unter anderem die neue Branchenplattform für digitale Inhalte "libreka", die ursprünglich unter dem Namen Volltextsuche-Online an den Start gegangen war.

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