Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Gemeinderat hat dem Besitzer des Geschäfts, dessen Wand das Bild ziert, eine Frist von zehn Tagen gesetzt, um das Bild zu entfernen.
+
Der Gemeinderat hat dem Besitzer des Geschäfts, dessen Wand das Bild ziert, eine Frist von zehn Tagen gesetzt, um das Bild zu entfernen.

Aufregung um Graffiti von Hillary Clinton

Sexy Hillary

Entsetzte Politiker, alarmierte Polizei und ein gelöschter Instagram-Account: Der australische Street-Art-Künstler Lushsux löst mit einem Wandbild von Hillary Clinton in einem knappen Badeanzug mächtig Wirbel aus. Kommt nun ein Trump-Bild?

Ein Wandbild von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einem knappen Badeanzug sorgt in Australien für Ärger: Politiker in dem Melbourner Vorort Footscray fordern die Entfernung des Kunstwerks, das Clinton in einem sogenannten Monokini in den Farben der US-Flagge zeigt.

Respektlos und "anstößig"

Das Bild sei respektlos gegenüber Clinton, vor allem aber sei es "anstößig, weil es eine fast nackte Frau zeigt", sagte der Vorsitzende des Gemeinderats von Maribyrnong, Stephen Wall, dem Medienunternehmen "Fairfax Media" am Freitag. Dadurch verstoße es gegen eine Graffiti-Verordnung aus dem Jahr 2007. Der Gemeinderat schaltete die Polizei ein und setzte dem Besitzer des Geschäfts, dessen Wand das Bild ziert, eine Frist von zehn Tagen, um das Bild zu entfernen.

Der Street-Art-Künstler Lushsux reagierte mit Unverständnis auf die Debatte. Sein Bild sei genauso provokant wie eine Deodorant-Werbung, sagte er "Fairfax". Nach Angaben des Künstlers wurde bereits sein Konto beim Online-Fotodienst Instagram gelöscht, nachdem er ein Foto des Clinton-Porträts hochgeladen hatte. Für ihn sei das eine Katastrophe, sagte Lushsux, dem 110.000 Menschen auf Instagram folgten, dem Radiosender 3AW.

Es sei schwierig genug, als Künstler zu arbeiten. Eine wichtige Social-Media-Bühne zu verlieren, sei heutzutage ein "herber Verlust". Entmutigen lassen will er sich aber offenbar nicht. Auf die Frage, was er als nächstes plane, sagte Lushsux: "Vielleicht male ich ein großes Wandbild von Trump in einem ähnlichen Stil." (afp)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare