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Der Brockhausbrunnen auf der Frankfurter Zeil.
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Der Brockhausbrunnen auf der Frankfurter Zeil.

Lutz Brockhaus ist tot

Bildhauer Lutz Brockhaus gestorben

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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Der Bildhauer Lutz Brockhaus ist 70-jährig gestorben. In Frankfurt steht einer seiner Brunnen im Zentrum des Geschehens.

Es war die Zeit Mitte der 1980er Jahre. Frankfurts konservativer Oberbürgermeister Walter Wallmann (CDU) wollte die Stadt „aus ihrer Mitte heraus“ erneuern, wollte identitätsstiftende Bauwerke schaffen, die der kalten Kommune der Banken ein neues, positives Image verschaffen sollten.

Nicht nur das Museumsufer entstand in dieser Phase, auch Brunnen durften prominente Orte des öffentlichen Raums schmücken. So hielt auf der Zeil in Höhe der Hasengasse der Brockhaus-Brunnen Einzug. Der Bildhauer Lutz Brockhaus hatte ihn mit seinem Team aus einem massiven, 38 Tonnen schweren Block weißen Carrara-Marmors gehauen. Besser: Er ging mit Pressluftmeißeln zu Werke, so dass die Menschen entnervt flüchteten.

Der Brunnen zeigt in den Augen seines Schöpfers „einen Computermann“, eine Prostituierte und einen Jumbo-Jet als Symbole für Frankfurt. Brockhaus war 30 Jahre lang Professor für Plastik an der FH Aachen, lebte in Darmstadt und auf Sardinien. Jetzt ist er im Alter von 70 Jahren gestorben.

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