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Mit Abstand und Maske soll der Besuch von Kulturveranstaltungen wie hier in Polen möglich sein. Foto: Andrzej Lange/dpa
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Mit Abstand und Maske soll der Besuch von Kulturveranstaltungen wie hier in Polen möglich sein.

Lockdown

Konzept für Öffnungen: Publikum soll zurückkehren können

  • Steffen Herrmann
    vonSteffen Herrmann
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Kinos, Theater und Konzertsäle könnten schon bald wieder für Zuschauer öffnen. Dafür soll ein Konzept von Institutionen aus Kultur und Sport sorgen.

Seit Anfang November sind Opernhäuser, Theater, Kinos und Konzertsäle erneut geschlossen. Man probt und spielt vor leeren Rängen, dem Publikum bleibt nur der Livestream. Damit soll in naher Zukunft Schluss sein: Eine Gruppe aus 40 Kultur- und Sportinstitutionen hat am Montag ein Konzept vorgestellt, das eine schrittweise Rückkehr des Publikums möglich machen soll.

Mit dem Start der Impfung habe die „vermutlich letzte Phase der Pandemie“ begonnen, heißt es in dem Konzept, das von 19 Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen entwickelt wurde. Weil ein schlagartiges Ende der Pandemie nicht zu erwarten sei, gehe es nun darum, der Kultur und dem Sport den „Weg zurück in eine Normalität zu ermöglichen“.

Demnach könnten für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen maximal 25 bis 30 Prozent der Tickets verkauft werden. Voraussetzung sind – wie nach dem ersten Lockdown – Hygienekonzepte, personalisierte Tickets, die Einhaltung der Abstandsregeln und der Maskenpflicht, sowie ein Konzept für die An- und Abreise der Gäste. Bei Veranstaltungen an der frischen Luft schlägt das Papier eine Auslastung von 35 bis 40 Prozent vor. Zwischen geimpften und ungeimpften Personen wird dabei nicht unterschieden. Mit zusätzlichen fachärztlichen Hygienekonzepten und Teststrategien könnten sogar noch mehr Gäste zugelassen werden, heißt es in dem Konzept weiter.

„Es geht nicht darum, dass ab sofort wieder Veranstaltungen mit Publikum stattfinden“, sagte Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadt-Palast Berlin, der zu den Erstunterzeichnern gehört. Öffnungskonzepte bräuchten zeitlichen Vorlauf, so Schmidt. „Daher wäre es zu spät, sich damit zu beschäftigen, wenn die Öffnung absehbar ist.“

Das Konzept soll „dynamisch“ sein, also die jeweilige epidemische Lage oder neue Erkenntnisse der Wissenschaft berücksichtigen.

Neben dem Friedrichstadt-Palast Berlin wird die Initiative unter anderem vom Deutschen Bühnenverein, dem Deutschen Theater Berlin und dem Konzerthaus Dortmund unterstützt. Aus dem Sport hat etwa der Deutsche Volleyball-Verband unterzeichnet.

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