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Interaktiv Toleranz einüben

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In Moskau wird das Jüdische Museum und Zentrum für Toleranz eröffnet. Zu dem Festakt werden die Präsidenten Israels und Russlands, Schimon Peres und Wladimir Putin, erwartet.

Die Idee zur Schaffung der neuen Ausstellungsflächen in einem ehemaligen Autobus-Depot in der nördlichen Innenstadt Moskaus geht ins Jahr 2001 zurück. Damals war der unter Denkmalschutz stehende konstruktivistische Gebäudekomplex der Garagen der Föderation der jüdischen Gemeinden Russlands zur Nutzung überlassen worden.

Wie die Pressesprecherin des Museums, Olga Schurawljowa, sagte, soll das Museum nicht nur jüdischen Alltag und Kultur darstellen, sondern „die Geschichte Russlands durch das Prisma eines seiner Völker veranschaulichen“. Dadurch könnten Schlüsselereignisse der Geschichte des Landes wie die Revolution, der Bürgerkrieg und der Zweite Weltkrieg von unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden. Am Donnerstag wird das Jüdische Museum eröffnet.

Einen Sonderplatz in der Schau nimmt eine Gedenk-Galerie für die Opfer des Holocaust ein. Die gesamte Ausstellung baut auf interaktiven Prinzipien auf und soll besonders Jugendliche ansprechen: „Das Museum soll helfen, Fremdenfeindlichkeit zu überwinden.“ (epd)

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