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Jeanne Moreau und Jean-Paul Belmondo 1960 in Cannes.

Jury-Vorsitz

Die höchste Ehre

Neben vielen Preisen verteilt das Filmfestival in Cannes auch eine ganz besondere Ehre, die aber vor allem mit Arbeit verbunden ist.

Preise gibt es auf Filmfestivals zuhauf, auch in Cannes. Aber eine Auszeichnung ist vornehmlich mit Arbeit verbunden, nicht mit kunstvoll geformten Metall, Glas, Kristall oder Kunststoff. Die Rede ist vom Jury-Vorsitz in Cannes – und als nur wenig geringere Ehre ein Sitz in der Jury.

Jedes Jahr wird eine international anerkannte Persönlichkeit des Filmschaffens mit dem Vorsitz geehrt, in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen für die Kinokunst. Seit 1960 gab es nur eine Person, der diese Ehre zweimal zu teil wurde: die große französische Schauspielerin Jeanne Moreau 1975 und 1995.

2017 fungiert der spanische Regisseur Pedro Almodóvar als Präsident der Jury des 70. Internationalen Filmfestivals in Cannes. Der 67-Jährige gilt als der erfolgreichste spanische Regisseur der Gegenwart. Ihm zur Seite stehen die deutsche Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Maren Ade, die US-amerikanische Schauspielerin und Produzentin Jessica Chastain („Interstellar“), die chinesische Schauspielerin und Produzentin Fan Bingbing, die französische Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Sängerin Agnès Jaoui, Park Chan Wook, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent aus Südkorea, der US-Superstar Will Smith, der italienische Regisseur und Drehbuchautor Paolo Sorrentino und Gabriel Yared, Komponist aus Frankreich. (rut/dpa)

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