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„Pola Kinskis tief berührende Schilderung gehört unablöslich zu dem Stern für Klaus Kinski - der damit eine andere Dimension bekommen hat“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Jury.
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„Pola Kinskis tief berührende Schilderung gehört unablöslich zu dem Stern für Klaus Kinski - der damit eine andere Dimension bekommen hat“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Jury.

Kinski-Stern in Berlin

Hinweis auf Missbrauchs-Vorwürfe geplant

Der Schauspieler Klaus Kinski wird trotz der Missbrauchsvorwürfe seiner Tochter weiter mit einem Stern im Berliner Asphalt geehrt. Allerdings soll Kinskis Stern auf dem „Boulevard der Stars“ so umgestaltet werden, dass künftig auch die Vorwürfe der Tochter Pola Kinski thematisiert werden.

Auf dem Berliner Boulevard der Stars ist ein Hinweis auf die Missbrauchsvorwürfe gegen den 1991 verstorbenen Schauspieler Klaus Kinski geplant. Der Architekt der Prominentenmeile soll dafür einen gestalterischen Vorschlag machen, wie die verantwortliche Jury am Mittwoch mitteilte. Das mit mehreren Filmexperten besetzte Gremium entschied sich damit gegen eine Aberkennung des Sterns. Kinskis Tochter Pola hatte in ihrem Anfang des Jahres erschienenen Buch „Kindermund“ ihren Vater beschuldigt, sie jahrelang sexuell missbraucht zu haben. „Pola Kinskis tief berührende Schilderung gehört unablöslich zu dem Stern für Klaus Kinski - der damit eine andere Dimension bekommen hat und in eine sehr gegenwärtige Vergangenheit verweist, die immer eine Wunde bleiben wird“, so die Juroren. Dies solle bei der nächsten Erweiterung sichtbar gemacht werden. Details nannten die Verantwortlichen zunächst nicht. Auf dem Boulevard am Potsdamer Platz werden nach dem Vorbild Hollywoods zahlreiche Filmprominente mit einem Stern geehrt. (dpa/afp)

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