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Der Entertainer darf in seiner seiner ProSieben-Sendung "TV Total" nicht ohne weiteres Filmausschnitte aus anderen Sendern zeigen.

Urheberrecht verletzt

Hessischer Rundfunk schlägt den Raab

Das Karlsruher Gericht hat einer Klage der Verwertungsgesellschaft des Hessischen Rundfunks gegen die Ausstrahlung einer Sequenz vom "Spontan-Jodeln" in einer HR-Sendung stattgegeben.

Karlsruhe (dpa) - Der Entertainer Stefan Raab darf in seiner ProSieben-Sendung "TV Total" nicht ohne weiteres Filmausschnitte aus anderen Sendern zeigen. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

Das Karlsruher Gericht gab einer Klage der Verwertungsgesellschaft des Hessischen Rundfunks (HR) gegen die Ausstrahlung einer 20-sekündigen Sequenz vom "Spontan-Jodeln" in einer HR-Sendung statt.

Mit der Übernahme habe Raab Urheberrechte des HR verletzt, weil er nur auf die unfreiwillige Komik der Szene hingewiesen, aber kein eigenes "Werk" geschaffen habe. Von Parodie könne keine Rede sein, heißt es in dem Urteil.

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