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Hat durch den Abend geführt: der dänische Journalist, Moderator und TV-Star Mikael Bertelsen.
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Hat durch den Abend geführt: der dänische Journalist, Moderator und TV-Star Mikael Bertelsen.

Europäischer Filmpreis

Harry Potter und die Mafia

Der Italiener Matteo Garrone hat in Kopenhagen den Europäischen Filmpreis als bester Regisseur für seinen Film "Gomorrha" gewonnen. Der Publikumspreis ging an einen Zauberlehrling.

Kopenhagen. Der italienische Film "Gomorrha" über die Mafia in Neapel hat bei den Europäischen Filmpreisen in Kopenhagen mit 5 der 15 Preise regelrecht abgeräumt.

Neben dem Hauptpreis für den europäischen Film 2008 wurden am Samstagabend Matteo Garrone als bester Regisseur und Toni Servillo als bester Schauspieler ausgezeichnet. Servillo erhielt die Auszeichnung außerdem für seine Hauptrolle in "Il Divo" ("Der Star").

Zum Auftakt der Verleihung hatte "Gomorrha" auch den Preis für das beste Drehbuch und Garrones Kameramann Marco Onorato für die beste Kameraführung gewonnen. Der Streifen über die organisierte Kriminalität der Camorra nach dem Buch von Roberto Saviano war für 10 der insgesamt 15 Preise nominiert.

Der Buchautor konnte an der Veranstaltung in der dänischen Hauptstadt aus Sicherheitsgründen nicht teilnehmen, weil die kriminellen Gruppen ihm mit Mord drohen.

Im vergangenen Jahr hatte der Film "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage" des rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu den Europäischen Filmpreis gewonnen. Der seit 1988 vergebene Preis ging davor 2006 an "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck und 2004 Fatih Akins "Gegen die Wand" sowie 2003 "Good Bye, Lenin!" von Wolfgang Becker.

In Kopenhagen dagegen blieben Preise für Deutsche Mangelware. Lediglich der in Deutschland geborene und in Großbritannien lebende Komponist Max Richter wurde für die Musik zu "Waltz With Bashir" von Ari Folman geehrt.

Als beste Schauspielerin wurde die Britin Kristin Scott Thomas für ihre Hauptrolle in dem französischen Film "Il y a longtemps que je t'aime" ausgezeichnet. Den Publikumspreis bei der 21. Verleihung der europäischen Filmpreise bekam "Harry Potter und der Orden des Phönix".

Der Film von Regisseur David Yates war die fünfte Verfilmung der Potter-Romane von Joanne K. Rowling. Die britische Schauspielerin Judi Dench erhielt einen Ehrenpreis für ihr Lebenswerk.

Ebenfalls einen Ehrenpreis bekamen die dänischen Regisseure Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Søren Krag Jacobsen und Kristian Levring für ihr "Dogma"-Manifest aus dem Jahr 1995. (dpa)

(Internet: www.europeanfilmacademy.org)

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