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Monika Grütters (CDU), Staatsministerin für Kultur und Medien. Bernd von Jutrczenka/dpa

Kulturbetrieb

Kultur in Not: „Ich lasse sie nicht im Stich!“

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Staatsministerin Monika Grütters verspricht dem Kulturbetrieb Hilfe in der Corona-Krise.

Klar, das kann dauern. Und die Sicherheitsabsagen von Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbetrieb werden Freischaffende empfindlich treffen. Einzelne Konzerte oder Aufführungen können natürlich vor Kameras gespielt und gestreamt werden. Aber dann ist das digitale Simile ja in der Welt. Und selbst wenn aus rechtlichen Gründen nicht davon auszugehen ist, dass diese Aufführungen auch archiviert werden und fortan allzeit zur Verfügung stehen dürfen, lässt sich das nicht jeden Abend wiederholen.

Von der Diva bis zum Souffleur und hin zu den studentischen Kräften an der Garderobe wird es empfindliche Verdienstausfälle geben. Erste Bundes-Kulturpolitiker wie Erhard Grundl von den Grünen und Simone Barrientos von der Linken haben schon Bundesunterstützung für Künstler und Kulturschaffende angemahnt, und auch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), hat sich dazu umgehend geäußert: „Künstler und Kultureinrichtungen können sich darauf verlassen, gerade mit Blick auf die Lebenssituationen und Produktionsbedingungen der Kultur-, Kreativ- und Medienbranche: Ich lasse sie nicht im Stich! Wir haben ihre Sorgen im Blick und werden uns dafür einsetzen, dass die speziellen Belange des Kulturbetriebs und der Kreativen miteinbezogen werden, wenn es um Unterstützungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen geht.“

Sie habe deshalb, so versicherte Grütters in einer Mitteilung vom späten Mittwochnachmittag, in der Bundesregierung angeregt, zu den anstehenden Gesprächen über Hilfsmaßnahmen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur und Medien einzuladen. „Wir müssen auf unverschuldete Härten und Notlagen reagieren und sie ausgleichen. Das muss uns nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unsere durch die Absagen schwer gebeutelte Kulturlandschaft wert sein.“ Der Wille ist unbedingt zu begrüßen. Ob eine etwaige Unterstützung dann allerdings auch in der langen Reihe der privaten Zulieferer des in den letzten Jahrzehnten ja umfänglich von Outsourcing betroffenen Betriebs ankommen wird, muss man sehen. Aber eines nach dem anderen: Jetzt gibt es ein Bekenntnis, und das ist gut so.

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