Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Prozeßauftakt Strafkammer Hanau Landgericht Sektenführerin mit Mordanklage
+
Prozeßauftakt in Hanau gegen die Sektenführerin.

Recherche über Sekte

Gregor Haschnik für Theodor-Wolff-Preis nominiert

Der Redakteur der Frankfurter Rundschau machte sich gut 25 Jahre nach dem Tod eines Jungen auf die Suche nach der Wahrheit über eine Sekte.

Es klingt wie ein Krimi: Ein vierjähriger Junge, der mit seinen Eltern in Hanau in einer Sekte lebt. Eine Anführerin, die „Botschaften von Gott“ erhält. Ein Tag im Sommer 1988, an dem das Kind stirbt, verschnürt in einen Leinensack.

Gregor Haschnik, Redakteur der Frankfurter Rundschau, machte sich gut 25 Jahre später auf die Suche nach der Wahrheit. 

Jahrelang recherchiert er bei Justiz und Behörden, spricht mit ehemaligen Sektenmitgliedern, die sich an die FR gewandt haben und berichtet immer wieder über den Tod des Jungen, das System der Sekte, Versäumnisse von Behörden und neue Indizien. 

Haschnik veröffentlichte seit 2014 zu seinen Recherchen zahlreiche Texte. Auch aufgrund seines Engagements wird der Fall 2015 endlich neu aufgerollt. Im vergangenen Oktober hat vor dem Hanauer Landgericht das Hauptverfahren gegen die Sektenchefin begonnen, die die Vorwürfe bestreitet. Die Anklage lautet Mord. 

Gregor Haschnik hat die lange Geschichte seiner akribischen Recherche persönlich und packend für FR7, das Wochenendmagazin der FR, aufgeschrieben und damit Licht in das Dunkel um den rätselhaften Tod eines Kindes gebracht. Dieser Beitrag ist nun nominiert für den Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Reportage lokal.

Für die renommierte Auszeichnung wurden 15 Beiträge vorgeschlagen. 401 Journalistinnen und Journalisten hatten sich beworben. Der Preis ist mit insgesamt 30 000 Euro dotiert. (FR)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare