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Auf Twitter gibt es einen Satire-Account zur Gema.

Twitter-Satire

Gema-Satire-Account auf Twitter

Auf Twitter macht ein Satire-Account die Runde, der die Verwertungsgesellschaft Gema aufs Korn nimmt.

Offenbar hat die Verwertungsgesellschaft Gema in den vergangenen Tagen den Namen ihres Twitter-Accounts geändert - dabei aber vergessen, den alten Twitter-Namen zu reservieren. Anders ist es nicht zu erklären, dass auf dem Twitter-Account @GEMADialog, der im Oktober noch zur Gema gehörte, heute Tweets zu lesen sind, die sich satirisch und bitterböse mit der Verwertungsgesellschaft auseinandersetzen.

"Hoffentlich wird niemals ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt. Wo kommen wir dahin, wenn Künstler finanziell abgesichert und nicht mehr von uns abhängig sind?", fragt der Satire-Account oder stellt fest: "Um unseren Gewinn sicherzustellen, müssen wir halt auch die nichtkommerzielle Nutzung von Musik behindern. Alles für das Monopol!".

Hoffentlich wird niemals 1 #BGE eingeführt. Wo kommen wir dahin, wenn Künstler finanziell abgesichert und nicht mehr von uns abhängig sind?

— GEMA Dialog (@GEMADialog)

3. November 2016

Auf der Website der Gema wird im Impressum noch angegeben, dass der Twitter-Account @GEMADialog zur Verwertungsgesellschaft gehört - das dürfte sich ändern, sobald die Tweets des Satire-Accounts größere Wellen schlagen. Bisher folgen dem Account erst 32 Twitterer, dem echten Gema-Account @gema_news folgen gut 2500 Personen. (tab)

Um unseren #Gewinn sicherzustellen, müssen wir halt auch die nichtkommerzielle Nutzung von #Musik behindern. Alles für das #Monopol!

— GEMA Dialog (@GEMADialog)

3. November 2016

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