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„Nennt mich Rembrandt“: Bilder aus der Ausstellung im Städel

Das Städel-Museum in Frankfurt am Main widmet die erste Ausstellung nach der pandemiebedingten Schließung Rembrandt van Rijn (1606-1669). Wir zeigen Bilder der Ausstellung.

Städel-Direktor Philipp Demandt ist stolz: Die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ zeigt ab 6. Oktober 2021 die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. Das Gemälde „Die Blendung Simsons“ von 1636, hier im Hintergrund, ist im Besitz des Frankfurter Museums.

Die gemeinsam mit der National Gallery of Canada in Ottawa organisierte Ausstellung sollte ursprünglich im Dezember 2020 eröffnet werden und wurde wegen der Corona-Pandemie verschoben. Sie war zuerst in Ottawa zu sehen – Frankfurter Werke wie „Die Blendung Simsons“ gingen vor fünf Monaten in einer Spezialkiste zunächst nach Kanada.

Nun ist es zurück und wird zu einem Hauptwerk der Frankfurter Ausstellung mit 60 Bildern des wohl berühmtesten Barockmalers aus den Niederlanden – hier das „Selbstbildnis mit Samtbarett und Mantel mit Pelzkragen“, entstanden 1634.

Gezeigt wird, wie aus dem Sohn eines Müllers ein weltberühmter Meister der Malerei wurde. Das Städel Museum zeichne die entscheidenden Jahre von Rembrandts Karriere nach, so Museumsdirektor Demandt.

Rembrandts Gemälde „Die Entführung des Ganymed (1635)“: Zu Lebzeiten hatte sich der Meister auf dem „äußerst kompetitiven“ Kunstmarkt in Amsterdam erst einmal durchsetzen müssen, so Kurator Sander. Die „einzigartige Fähigkeit, seine dargestellten Figuren psychologisch so überzeugend zu durchdringen“, sei bis heute das Markenzeichen Rembrandts.

Doch es geht nicht allein um Rembrandt. Die 60 Kunstwerke des niederländischen Meisters treten in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Insgesamt rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenosse beleuchteten den Aufstieg des Künstlers in den Jahren 1630 bis zur Mitte der 1650er Jahre.

Rembrandt gegenübergestellt sind Werke etwa von Anthonis van Dyck (1599-1641), Samuel van Hoogstraten (1627-1678) oder Jacob van Loo (1614-1670).

Auch „Die Regentinnen des Amsterdamer Spinhuis (1638)“ des Künstlers Dirck van Santvoort sind zu sehen. Der Landsmann von Rembrandt galt in Amsterdam als einer der wichtigsten Porträtmaler und stand der Amsterdamer Malergilde vor.

Rembrandts Bildproduktion mit Landschaften, Genreszenen und Stillleben, dramatischen Historienbildern und lebensnahen Porträts – hier „Mädchen mit toten Pfauen (1639)“ – sei in Auseinandersetzung mit anderen Malern entstanden, erläuterte der Kurator der Frankfurter Schau, Jochen Sander.

„Bis heute ist der Name Rembrandt eine internationale Marke und die Kunstwerke des Künstlers sind heiß begehrte ‚Blue Chips‘“, betonte Kurator Jochen Sander.

Links das „Bildnis eines Mannes (1628)“ des Künstlers Nicolaes Eliasz Pickenoy, rechts das „Bildnis des Andries de Graeff (1639)“ von Rembrandt. In der Ausstellung sind Leihgaben etwa aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der National Gallery in London oder dem Museo Nacional del Prado in Madrid zu sehen.

Die Ausstellung im Frankfurter Städel ist bis 30. Januar 2022 zu sehen.

Rubriklistenbild: © Arne Dedert

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