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Schauspieler Leonardo DiCaprio und Filmdirektor Baz Luhrmann.
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Schauspieler Leonardo DiCaprio und Filmdirektor Baz Luhrmann.

Filmfestival von Cannes

66. Filmfestival in Cannes eröffnet

Mit einem großen Staraufgebot ist das 66. Filmfestival im französischen Cannes eröffnet worden. 20 Filme stehen im Wettbewerb um die Goldene Palme.

Die einleitenden Worte sprach der Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio, der im Eröffnungsfilm, der Literaturverfilmung „Der große Gatsby“, die Hauptrolle spielt. Zu den meistbeachteten Stars am Eröffnungstag zählten der US-Erfolgsregisseur Steven Spielberg und die australische Schauspielerin Nicole Kidman.

Die Moderation des Eröffnungsabends übernahm die französische Schauspielerin Audrey Tautou. Sie soll auch am 26. Mai mit der feierlichen Verleihung der Goldenen Palme als Zeremonienmeisterin wieder dabei sein. Am Mittwochabend erinnerte sie daran, dass sie fünf Jahre alt war, als Spielbergs Film „E.T.“ herauskam. „Das Kino entlässt Sie nie, wie Sie angekommen waren“, sagte Tautou.

Im Rennen um die Goldene Palme von Cannes sind 20 Filme von Regisseuren wie Roman Polanski, Steven Soderbergh, Jim Jarmusch, den Brüdern Joel und Ethan Coen oder Asghar Farhadi. Vorsitzender der Jury ist Spielberg. In der Jury sitzen unter anderem Nicole Kidman, der österreichische Schauspieler Christoph Waltz und sein französischer Kollege Daniel Auteuil. Kidman zeigte sich erfreut, dass sie beim diesjährigen Festival „endlich einmal die ganze Zeit bleiben“ könne.

Ein deutscher Streifen schaffte es nicht in den Hauptwettbewerb. Deutschland ist aber im Nebenwettbewerb „Un certain regard“ (Ein gewisser Blick) mit dem Spielfilmdebüt „Tore tanzt“ der jungen Regisseurin Katrin Gebbe vertreten.

Als die Stars zur Eröffnung des Festivals über den roten Teppich flanierten, regnete es. Zum Teil wurde die Sicht durch Regenschirme versperrt. Spielberg wurde im Festival-Palast mit stehenden Ovationen gefeiert. Spielberg rief dazu auf, bei dem Festival die Konkurrenz zwischen den Filmemachern nicht überzubetonen. Er fasse das Festival als „zwei Wochen Zelelebrieren des Kinos“ auf und nicht als „zwei Wochen Konkurrieren zwischen Filmen“.

Die Neuverfilmung des „Großen Gatsby“ durch den australischen Regisseur Baz Luhrmann wurde von der Kritik in den USA weitgehend kritisch aufgenommen. Dabei wurden immer wieder Vergleiche mit der Verfilmung von 1974 mit Robert Redford und Mia Farrow gezogen. Der „Rolling Stone“ nannte den Film mit DiCaprio eine „schwere Enttäuschung“. (afp)

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