Facebook startet Schnäppchen-Dienst "Deals"

Popcorn und Fanschals des FC Bayern sollen Facebook-Mitglieder dazu bringen, auch unterwegs das Soziale Netzwerk zu ...

Berlin. Popcorn und Fanschals des FC Bayern sollen Facebook-Mitglieder dazu bringen, auch unterwegs das Soziale Netzwerk zu nutzen: Das Unternehmen bringt den mobilen Schnäppchen-Dienst "Deals" nach Deutschland. Datenschutz-Bedenken zerstreut Facebook sogleich.

Facebook hat seinen Schnäppchen-Dienst "Deals" am Montag (31. Januar) in Europa gestartet. Über die in Deutschland als "Angebote" bezeichnete Funktion erhalten Mitglieder des Netzwerks Rabatte und Gutscheine, wenn sie mit ihrem Smartphone bei Unternehmen in ihrer Umgebung "einchecken", sich also virtuell anmelden. In den USA ist die Funktion seit November verfügbar. Facebook will damit den Markt für lokale Online-Werbung erschließen.

Zum Start hat Facebook sieben zumeist deutschlandweit tätige Unternehmen als Partner gewonnen: den Kinobetreiber Cinemaxx, die Restaurantkette Vapiano, die Einzelhändler Esprit, Benetton, Douglas und Gravis, außerdem den FC Bayern München. Als Anreiz zum Besuch loben sie Rabatte oder Gratis-Angebote wie eine Tüte Popcorn, ein Computerspiel oder einen Fanschal aus. Benetton spendet für jede Anmeldung 2 Euro an ein Technologiezentrum in Kenia.

veröffentlicht hat. Demnach sieht Facebook sowohl einmalige Rabatt- oder Geschenk-Aktionen als auch Treue-Gutscheine vor. Gruppenrabatte sind ebenfalls möglich, etwa wenn mehrere Freunde an einem Ort einchecken. Gravis-Chef Archibald Horlitz erklärte, das neue Angebot von Facebook gebe "uns die Möglichkeit, jetzt noch näher mit unseren Kunden in Kontakt zu treten und sie auf Sonderaktionen hinzuweisen".

zu erhalten. Das Unternehmen hat diese Funktion als Reaktion auf den Erfolg von Ortungsdiensten wie Foursquare und Gowalla entwickelt.

bekannt geben, wo sie sind - sie sehen dann spezielle Angebote in der Nähe.

Wer diese Ortsmeldungen sehen kann - etwa die eigenen Freunde oder alle Mitglieder -, kann man über die Einstellungen zur Privatsphäre festlegen. Die Gutschein-Anbieter erhielten keine persönlichen Daten der Mitglieder wie Telefonnummer oder Adresse, betonte Facebook. (dpa)

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