Preis

Der digitale Bewerb

Es gibt Details zum Wettstreit um den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Sieben Autorinnen und Autoren aus Deutschland nehmen dieses Jahr am Wettstreit um den Ingeborg-Bachmann-Preis teil, der aufgrund der Corona-Pandemie online ausgetragen wird. Fünf Autoren kommen aus Österreich und zwei aus der Schweiz. Wie der öffentlich-rechtliche ORF am Donnerstag weiter mitteilte, hält die Siegerin des Jahres 2016, Sharon Dodua Otoo, die Rede zur Literatur, mit der die Tage der deutschsprachigen Literatur traditionell eröffnet werden.

„Sie alle können in diesem Ausnahmejahr des 44. Bewerbs nicht nach Klagenfurt kommen, auch die Jury muss ihre Diskussionen wenn auch live, so doch aus der Ferne führen“, teilte der ORF mit und gab Details zur geplanten digitalen Veranstaltung bekannt: Die Lesungen der Autorinnen und Autoren sollen vorab aufgezeichnet werden. Die Jury wird dann aber die Möglichkeit bekommen, live über die Texte zu diskutieren. Dafür werden Kameraanlagen in den Arbeitszimmern der Jurymitglieder installiert. Die Eröffnung am 18. Juni wird im Internet übertragen, in den Folgetagen kann der Wettbewerb bei 3sat verfolgt werden. Die Schlussdiskussion und Preisvergabe ist für Sonntag, 21. Juni, ab 11 Uhr angesetzt.

Im Teilnehmerfeld dabei ist unter anderem Helga Schubert. Die 1940 in Berlin geborene Autorin sollte 1980 bereits am Wettbewerb teilnehmen, damals scheiterte aber ihre Ausreise aus der DDR. Zwischen 1987 und 1990 saß sie dann in der Jury. dpa

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