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Kein einfacher Job: Satiriker Bassem Jussif.
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Kein einfacher Job: Satiriker Bassem Jussif.

Ägypten

Deutsche Welle verhandelt mit Bassem Jussif

Der ägyptische Satiriker Bassem Jussif verspottete erst die Muslimbrüder, dann eckte er bei der Militärregierung an. Die "Deutsche Welle" will ihm jetzt offenbar künstlerisches Asyl gewähren.

Die Deutsche Welle (DW) verhandelt mit dem scharfzüngigen ägyptischen Satiriker Bassem Jussif über eine Sendung für den arabischen Kanal des deutschen Auslandssenders. "Wir haben hohes Interesse und würden uns freuen, wenn das zeitnah zu einem Ergebnis führen würde", sagte DW-Sprecher Johannes Hoffmann. "Die DW will damit ein Zeichen für die Freiheit und gegen Zensur und Medienrepression setzen." Jussif halte sich derzeit in New York auf.

Kein Pardon für die Militärregierung

Der ägyptische Privatsender CBC hatte Anfang November die Comedy-Show Al-Barnameg (Die Show) des populären Satirikers überraschend abgesetzt. Der Grund dürfte ein Streit um die politische Ausrichtung sein. Jussif hatte im Frühjahr bereits die damals noch regierende Muslimbruderschaft und ihren islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi verspottet. Nach dem Sturz Mursis im Juli schonte er auch die neue Militärführung nicht und nahm in seiner Late-Night-Show den Übergangspräsidenten Adli Mansur aufs Korn. (dpa)

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