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Deutsch-türkisch auf Papier

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Themen, die überraschen, möchte Melisa Karakus.
Themen, die überraschen, möchte Melisa Karakus. © Erhat Topal

Die Herausgeberin des deutsch-türkischen Magazins „Renk“, Melisa Karakus, spricht im FR-Interview über treue Leser und den Spagat zwischen Online- und Printjournalismus. (FR+)

Von Philipp Fritz

„Renk“ (türkisch für „Farbe“) wurde 2012 von der Design-Studentin Melisa Karakus im Zuge ihrer Bachelor-Arbeit in Dortmund gegründet, damals ausschließlich als Online-Magazin „zur Aufdeckung deutsch-türkischer Ausnahmeverhältnisse“. Das Projekt erregte viel Aufmerksamkeit, wurde unter anderem mit dem Preis „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ der Bundesregierung und dem Kausa-Medienpreis ausgezeichnet. 2013 zog Karakus nach Berlin, seitdem wird „Renk“ dort produziert. Fast alle Autoren, Fotografen und andere Mitwirkende arbeiten ehrenamtlich.

Im Gespräch mit der FR spricht Karakus darüber, dass "Renk" besonders treue Leser hat, wie sie das gestalterisch aufwändige Magazin den Sprung von Online zum Print schaffte und wie „Renk“ versucht, das deutsch-türkische Lebensgefühl zu beschreiben.

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