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Linkedin nennt sich selbst „das weltweit größte berufliche Netzwerk“ und fordert seine Kunden nun dazu auf, ihre Passwörter zu ändern.

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Datenleck bei LinkedIn

Ein Hacker attackiert das berufliche Netzwerk „Linkedin“. Der Angriff datiert aus dem Jahr 2012, doch erst jetzt tauchen die Daten von mehr als hundert Millionen Nutzern im Netz auf.

Das Internet-Netzwerk LinkedIn hat seine Nutzer zu einem Passwort-Wechsel aufgerufen. Bei einem Hackerangriff im Jahr 2012 seien offenbar viel mehr Daten gestohlen worden als bisher gedacht, teilte Cory Scott von LinkedIn am Mittwoch auf dem Blog des auf berufliche Kontakte spezialisierten Netzwerks mit. Betroffen seien offenbar E-Mail-Adressen und Passwörter von mehr als hundert Millionen Nutzern.

An update on protecting our members:

— LinkedIn (@LinkedIn)

18. Mai 2016

Scott betonte, dass es sich um Daten aus einem Hackerangriff von 2012 handele. Damals hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass 6,5 Millionen Nutzerdaten gestohlen worden seien. Nun seien aber „aus dem selben Diebstahl Daten von mehr als hundert Millionen LinkedIn-Nutzern“ im Internet aufgetaucht, schrieb Scott. „Wir haben keine Hinweise darauf, dass es eine neue Sicherheitslücke gab.“

LinkedIn ergriff nach eigenen Angaben „sofortige Schritte, um die Passwörter der betroffenen Konten ungültig zu machen“.

Die soziale Plattform „Linkedin“ bezeichnet sich selbst als „das weltweit größte berufliche Netzwerk“. Es bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern derselben oder ähnlichen Berufsbranche zu verbinden und betreibt darüber hinaus einen Stellenmarkt. (afp/FR)

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