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Rolling Stones

Tod von Brian Jones beschäftigt Polizei

40 Jahre nach dem mysteriösen Tod des Rolling-Stones-Mitbegründers Brian Jones beschäftigt der Fall erneut die englische Polizei.

London. 40 Jahre nach dem mysteriösen Tod des Rolling-Stones-Mitbegründers Brian Jones beschäftigt der Fall erneut die englische Polizei. Die Ermittler sichten Hunderte von Unterlagen, die ein Journalist ihnen nach vierjähriger Recherche zum Tod des Gitarristen übergeben hatte.

Wie die "Mail on Sunday" berichtete, könnte Jones demnach von einem befreundeten Bauunternehmer ermordet worden sein. Nach Jones' Tod am 3. Juli 1969 war die Polizei zu der Auffassung gelangt, er sei in seinem Swimmingpool unter Einfluss von Alkohol und Drogen ertrunken. Ein Polizeisprecher stellte klar, dass noch nicht entschieden sei, ob die Ermittlungen wieder aufgenommen würden.

Gerüchte, dass Jones Opfer eines Verbrechens war, gab es schon früher. Im Jahr 2004 hatte ein Filmemacher nach zehnjähriger Recherche ebenfalls den Bauunternehmer Frank Thorogood als möglichen Mörder des Gitarristen ausfindig gemacht. Demnach habe er die Tat 1993 auf dem Sterbebett gebeichtet. Die beiden sollen wegen der Kosten für Umbauten in Jones' Anwesen bei London Streit miteinander bekommen haben.

Der für seine Exzesse berüchtigte Musiker war tot aus dem Swimmingpool seines Landsitzes geborgen worden. Nach Erkenntnissen der Polizei war der 27-Jährige nachts unter Drogeneinfluss in den Pool gesprungen und an einem Asthma-Anfall gestorben. Jones war in den Anfangsjahren der Stones neben Mick Jagger das Idol für Millionen. Wenige Wochen vor seinem Tod trennten sich die Wege: Je nach Lesart wurde er entweder aus der Band geworfen oder kehrte ihr selbst den Rücken. (dpa)

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