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Streit um Rückgabe von Kulturgütern

Berlin und Warschau tauschen Beutekunst aus

Mit einem Tausch von Archäologieschätzen haben Polen und Deutschland zur Überwindung des Streits um Rückgabe der Kulturgüter beigetragen. Die Zahl der ausgetauschten Kunststücke geht in die Tausende.

Warschau. Mit einem Tausch von Archäologieschätzen haben Polen und Deutschland zur Überwindung des Streits um Rückgabe der Kulturgüter beigetragen.

Das Nationalmuseum in Stettin (Szczecin) habe rund 1000 Ausstellungsstücke aus Deutschland erhalten, teilte Museumsdirektor Lech Karwowski laut der Polnischen Presse-Agentur PAP am Donnerstag mit. Dazu habe tausend Jahre alter Bernsteinschmuck gehört und Goldmünzen. Die deutsche Seite habe etwa 5000 Ausgrabungsexponate zurückbekommen, die aus Mecklenburg-Vorpommern stammen. Zudem wurde vereinbart, dass sechs archäologische Schätze bis 2014 als Depot des Stettiner Museums in Greifswald bleiben.

Berlin und Warschau hatten den Austausch 2004 beschlossen.Beide Staaten verhandeln seit 1992 - meist ergebnislos - über die Rückgabe von Kulturgütern, die im Zweiten Weltkrieg verlagert wurden.Deutschland besteht unter anderem auf Rückgabe der Bestände der ehemaligen preußischen Staatsbibliothek, die sich seit dem Kriegsende in der Jagiellonska-Bibliothek in Krakau befindet. Polen lehnt dies ab. (dpa)

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