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Augstein kauft den Freitag

Mitarbeiter bleiben

Berlin. Der Journalist Jakob Augstein kauft nun doch die linke Wochenzeitung Freitag. Der Verkauf sei die "persönliche Entscheidung von mehreren Mitgliedern der Eigentümer-Gruppe", teilte der Sprecher und Geschäftsführer der bisherigen Eigentümergesellschaft, Wilhelm Brüggen, am Montag in Berlin mit. Über den Kaufpreis und vorerst auch die weiteren Pläne sei Stillschweigen vereinbart worden. Zunächst solle die Belegschaft informiert werden.

Laut Brüggen ist den bisherigen Besitzern wichtig, die Identität und das politische Profil des Freitag zu wahren. Im Kaufvertrag sei festgelegt worden, dass alle Mitarbeiter übernommen würden. "Keiner soll entlassen werden", sagte Brüggen. Auch die Honorarkräfte würden weiterbeschäftigt. Zudem soll auch den Herausgebern eine Fortführung ihrer Tätigkeit angeboten werden.

Bisherige Eigentümer des Freitag waren neben Brüggen die Journalisten Holger Schmale, Wolfgang Storz und Ursel Sieber sowie der Sozialwissenschaftler Frieder Otto Wolf. Nach jahrelangem ehrenamtlichem Engagement wolle man jetzt "für neuen frischen Wind" sorgen, hieß es in einer Erklärung. Den Einstieg Augsteins werteten die Eigentümer als "besondere Chance". Der Freitag wird von Daniela Dahn, György Dalos, Frithjof Schmidt und Friedrich Schorlemmer herausgegeben. Derzeit liegt die Verkaufsauflage nach eigenen Angaben bei 14 000 Exemplaren. ddp

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