Zukunftsmusik: Die New York Times auf dem iPad.
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Zukunftsmusik: Die New York Times auf dem iPad.

Apple sucht Inhalt

Anwendungen für das iPad fehlen

Gut zwei Wochen vor dem Verkaufsstart des iPad müht sich Apple laut einem Zeitungsbericht noch um passende Inhalte für seinen neuen Tablet-Computer. Verkaufsstart ist am 3. April.

Gut zwei Wochen vor dem Verkaufsstart des iPad müht sich Apple laut einem Zeitungsbericht noch um passende Inhalte für seinen neuen Tablet-Computer. Die Verhandlungen mit Medienhäusern seien schwierig, schrieb das Wall Street Journal. So hielten sich Fernsehunternehmen zurück, weil sie sich Sorgen um ihre Geschäftsmodelle machten.

Die Zusammenarbeit mit Zeitungen und Magazinen werde durch technische Probleme gebremst. Die Verlage kämpften mit ihren Apps, die ihre Inhalte multimedial für das iPad aufbereiten sollen.

Einige Konzerne seien auch unzufrieden damit, dass das iPad die Software Flash von Adobe nicht unterstützt, die im Internet oft für Videos und Werbung eingesetzt wird. Apple beharrt darauf, dass Flash zu instabil sei und die Batterielaufzeit verkürze. Verkaufsstart ist am 3. April

In Deutschland steht Apple möglicherweise ein Konkurrenzkampf um die Gunst der Medien bevor. So hat das Technologieunternehmen Neofonie nach eigenen Angaben mit einem Gerät namens WePad eine Alternative zum iPad entwickelt.

Gezielt spricht das Unternehmen Verlage an, die ihre Inhalte über das Gerät verbreiten soll. Es soll erste Kontakte zum Springer-Verlag geben. (dpa)

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