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Mord auf Pferdehof: Tochter wegen Beihilfe verurteilt

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Die Staatsanwaltschaft hatte der 17-Jährigen vorgeworfen, im April 2017 gemeinsam mit ihrer Mutter und deren neuem Freund den Plan gefasst zu haben, ihren Vater zu töten.

Drei Jahre nach dem gemeinschaftlichen Mord an ihrem Vater auf einem Pferdehof in Dammfleth in Schleswig-Holstein hat das Landgericht Itzehoe die heute 17-jährige Tochter zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht sei von einer Beihilfe zum Mord durch Unterlassen ausgegangen, sagte die Pressesprecherin des Landgerichts, Frederike Milhoffer, am Freitag. Für eine aktive Mittäterschaft hätten die Richter keine Anhaltspunkte gesehen, sagte sie. Zuvor hatten Medien über das Urteil berichtet.

Ob die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird, steht nach Angaben der Gerichtssprecherin noch nicht fest. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der 17-Jährigen war die Öffentlichkeit während des gesamten Verfahrens ausgeschlossen. Auch das Urteil war am Donnerstag hinter verschlossenen Türen verkündet worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte der 17-Jährigen vorgeworfen, im April 2017 gemeinsam mit ihrer Mutter und deren neuem Freund den Plan gefasst zu haben, ihren Vater zu töten. Die deutsche Frau und deren Partner wurden bereits rechtskräftig wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die zerstückelte und einbetonierte Leiche des 42-Jährigen war erst im März 2019 auf dem Hof gefunden worden. Zuvor hatte ein früherer Freund der Tochter von einer Whatsapp-Nachricht berichtet, in der das Mädchen seiner Aussage zufolge geschrieben hatte: „Heute bringen wir meinen Vater um“. (dpa)

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