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Christoph Ploß ist Landeschef der CDU Hamburg. dpa
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Christoph Ploß ist Landeschef der CDU Hamburg. dpa

CDU

Hamburger CDU-Chef: „Ich warne vor schnellen Kandidaturen“

  • VonKristina Dunz
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Hamburgs CDU-Chef Ploß über die anstehende Erneuerung seiner Partei.

Herr Ploß, Armin Laschet hat seinen Rückzug auf Raten eingeleitet. Wäre Ihnen ein sofortiger Rücktritt lieber gewesen?

Es ist wichtig, dass die personelle Neuaufstellung geregelt abläuft, und dass es jetzt kein Scherbengericht gibt. Armin Laschet hat den Weg für einen Neuanfang in der Partei freigemacht. Dafür gebührt ihm Respekt.

Würde die Union ihn denn noch zum Kanzler machen wollen?

Die Union ist mit Kanzlerkandidat Armin Laschet angetreten.

Viele Namen werden für Laschets Nachfolge als CDU-Chef gehandelt. Ist eine erneute Kampfkandidatur zu vermeiden?

Es ist in einer demokratischen Partei zunächst einmal kein Untergang, wenn es mehrere Bewerber gibt. Wenn man eine Neuaufstellung will, darf es keine Tabus geben, nicht nur bei der Frage des Bundesvorsitzenden. Wichtig ist, dass wir jetzt ein Team aufstellen und es dann auch erstmal Kontinuität und wieder mehr Zusammenhalt gibt.

Wie wird der Prozess jetzt ablaufen?

Das werden wir ab Montag in den Gremien besprechen. Wir brauchen zügig einen Parteitag für die Neuwahl, je nach organisatorischen Möglichkeiten sollte das bis Januar geschehen. Vorher muss es Regionalkonferenzen geben. Womöglich läuft es auch auf eine Mitgliederbefragung hinaus.

Wen hätten Sie gern als nächsten CDU-Vorsitzenden?

Es ist zu früh, jetzt schon zu sagen, wer das machen soll. Ich warne auch davor, dass jeder Interessent jetzt einfach mal schnell seine Kandidatur erklärt. Wir müssen schauen, dass wir ein starkes Team bilden, das sich aus unseren unterschiedlichen Strömungen zusammensetzt. Dazu gehören Personen wie Jens Spahn, Carsten Linnemann, aber auch Friedrich Merz.

Diese Männer vertreten alle eine ähnliche Strömung. Gibt es eigentlich auch Frauen?

Selbstverständlich! Aus meiner Sicht sollten etwa Silvia Breher, die ja bereits stellvertretende Bundesvorsitzende ist, die Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer und Jana Schimke oder auch Wiebke Winter von der Jungen Union zum Team gehören.

Interview: Kristina Dunz

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