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Symbolbild eines Gleitschirmfliegers.

Rettungshubschrauber angefordert

Wasserkuppe: Zwei Gleitschirmflieger verunglückt - Großer Rettungseinsatz

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Zwei Gleitschirmflieger sind am Mittwoch bei Poppenhausen an der Wasserkuppe verunglückt: Die Verletzten wurden in ein Fuldaer Krankenhaus geflogen.

Aktualisiert am 11. Juli um 14.27 Uhr - Laut Polizei ereigneten sich beide Unfälle fast zeitgleich: Gegen 16.30 Uhr war ein 63-jährige Mann aus der Gemeinde Eichenzell im Bereich Pferdskopf, am südlichen Hang der Wasserkuppe in Richtung Poppenhausen, mit seinem Gleitschirm abgestürzt. Er hatte beim Starten einen im Fachjargon sogenannten „Verhänger im Schirm“. Das bedeutet, dass die Leinen des Schirms sich derart ineinander verdreht und verwickelt haben, dass der Flieger aus geringer Höhe hart auf der Wiese gelandet ist. Dadurch zog er sich nach erstem Ermittlungsergebnis starke Prellungen im Bereich der Beine und Hüfte zu.

Später Donnerstagnachmittag kommt es zu zweitem Unfall

Um 16.39 Uhr wurde dann ein zweiter Gleitschirmunfall im Bereich des Gipfels der Wasserkuppe, am dortigen Radom zum Hang in Richtung Obernhausen, gemeldet. Ein 45-jähriger Mann aus Kassel befand sich mit seinem Gleitschirm in etwa 2000 Metern Höhe, als sein Hauptschirm aufgrund einer thermischen Luftverwirbelung einklappte, sodass dieser den Rettungsschirm "werfen" musste. Nur mit diesem kleinen nicht lenkbaren Schirm schlug er mit dem Rücken hart auf dem Boden auf und verletzte sich hierbei im Rücken- und Steißbereich.

Die beiden verletzten Freizeitsportler wurden mit den verständigten Rettungshubschraubern in ein Fuldaer Krankenhaus geflogen.Nach ersten Feststellung von Beamten der Polizeistationen Hilders und Fulda war bei beiden Gleitschirmfliegern deren Flugtauglichkeit gegeben.

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