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Vater unter Mordverdacht: 38-Jähriger aus Hessen soll Sechsjährigen getötet haben

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Ende August ertrank ein Sechsjähriger in einem Fluss in Tirol. Nun steht der Vater unter Mordverdacht. (Symolbild) © Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

Es war ein tragischer Vorfall: Florian A. wird überfallen, sein Sohn (6) stirbt in einem Fluss. Nun zweifelt die Staatsanwaltschaft an der Geschichte. Mehr dazu lesen Sie hier:

St. Johann in Tirol - Sechs Monate nach dem Ertrinkungstod eines Sechsjährigen in Österreich steht sein Vater unter dringendem Mordverdacht. „Mehrere Indizien haben sich inzwischen zu einem Bild gefügt, das den dringenden Tatverdacht erhärtet“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Innsbruck am Mittwoch. Der 38-jährige Florian A., der in der Gemeinde Eichenzell im Kreis Fulda aufgewachsen ist und nun in Österreich lebt, sei nicht geständig und bleibe bei seiner Darstellung. Das Gericht muss nun bis Donnerstagabend über die Verhängung einer Untersuchungshaft entscheiden.
Wie sich der Verteidiger des Vaters zu dem Verdacht äußert, verrät fuldaerzeitung.de.

Der sechsjährige Leon war Ende August vergangenen Jahres tot in der Kitzbüheler Ache in St. Johann in Tirol gefunden worden. Nach der bisherigen Version war der Vater des geistig beeinträchtigten Kindes bei einem Spaziergang von einem Unbekannten mit einer Flasche niedergeschlagen und im bewusstlosen Zustand beraubt worden. Danach soll das Kind aus dem Kinderwagen gestiegen und in die Ache gestürzt sein.

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