Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+
Der 18-jährige Iraker aus Eschwege bleibt wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat weiter in U-Haft.

18-Jähriger im Frühjahr 2018 in Eschwege festgenommen

Nach Planung eines Selbstmordanschlags: Verdächtiger Flüchtling verliert Schutzstatus

Der Iraker, der im Frühjahr 2018 in Eschwege wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festgenommen wurde, bleibt in U-Haft und verliert den Schutzstatus.

Der subsidiäre Schutzstatus, der ihm die Aufenthaltserlaubnis in Deutschland ermöglichte, habe er verloren.

Das Regierungspräsidium Kassel hat die erteilte Aufenthaltserlaubnis entzogen und drohte dem Antragsteller die Abschiebung in den Irak an. Gegen diesen Bescheid erhob der heute 18-jährige Iraker Klage, die das Verwaltungsgericht Kassel jetzt abgelehnt hat.

Gegen den einst in Eschwege lebenden Iraker ist indes inzwischen Anklage beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Staatsschutzsenat) unter anderem wegen einer schweren staatsgefährdenden Straftat erhoben worden.

18-Jährige hatte Schwarzpulver gelagert

Ihm wird vorgeworfen, „Schwarzpulver aus sogenannten Chinaböllern extrahiert und verwahrt zu haben*, um an einem bislang unbekannten Ort einen Selbstmordanschlag mit der Folge von Toten und Verletzten zu verüben“, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Außerdem soll er eine andere Person dafür angeworben haben, sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen und einen Selbstmordanschlag zu begehen.

Ein „subsidiärer Schutzstatus“, wie ihn der Iraker genoss, wird erteilt, wenn dem Asylsuchenden bei der Rückkehr in sein Heimatland ein ernsthafter Schaden drohen würde.

Von Tobias Stück

*werra-rundschau.de ist Teil des bundesweiten Ippen-digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion