Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Preisauftrieb beschleunigt: Inflation bei 4,7 Prozent

Die Inflation in Hessen ist im Oktober auf den höchsten Stand seit mehr als 28 Jahren gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen um 4,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Einen ebenso hohen Wert hatte die Behörde zuletzt im März 1993 gemessen. Im September hatte die Teuerungsrate bereits die 4-Prozent-Marke erreicht.

Wiesbaden - Angeheizt wurde die Inflation erneut vor allem von stark gestiegenen Energiepreisen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Oktober um 0,6 Prozent.

Deutlich mehr als ein Jahr zuvor mussten Verbraucher und Verbraucherinnen für Energie zahlen (plus 21,8 Prozent). Heizöl kostete mehr als doppelt so viel wie im Vorjahresmonat (plus 104,1 Prozent). Kraftstoffe verteuerten sich um 39,1 Prozent. Auch für Erdgas (plus 10,8 Prozent) und Strom (plus 5,2 Prozent) mussten die Menschen in Hessen tiefer in die Tasche greifen als im Oktober 2020.

Ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte hätte die Inflation in Hessen den Angaben zufolge bei 3,0 Prozent gelegen. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 4,4 Prozent.

Neben dem Anstieg der Energiepreise nach dem Corona-Schock im vergangenen Jahr spielt nach Angaben der Statistiker auch die Rücknahme der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung eine Rolle. Um der deutschen Wirtschaft in der Corona-Krise Schub zu geben, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Seit Januar 2021 gelten wieder die regulären Steuersätze, Waren und Dienstleistungen werden also tendenziell wieder teurer. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare