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Seda Basay-Yildiz
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Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin, steht in ihrem Büro.

„NSU 2.0“: Basay-Yildiz rechnet nicht mit voller Aufklärung

Auch nach der Anklageerhebung der Frankfurter Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit den „NSU 2.0“-Drohschreiben sieht die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz weiteren Aufklärungsbedarf. Nach wie vor sei nicht klar, wie etwa ihre Adresse in Umlauf gekommen sei, sagte die Juristin der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Das gelte besonders für ihre zweite Adresse nach einem Umzug, die angesichts der bereits eingegangenen Drohschreiben in den polizeilichen Datenbanken mit einem Sperrvermerk versehen war.

Frankfurt/Main - „Zudem sind nach meiner Kenntnis in meinem Fall nicht nur persönliche Daten wie Adresse abgefragt worden, sondern es erfolgten auch gezielte Abfragen in polizeilichen Datenbanken nach Verurteilungen beziehungsweise Ermittlungsverfahren gegen mich“, sagte Basay-Yildiz, die die erste Adressatin der Drohschreiben gewesen war. Dies sei telefonisch nicht möglich. Die These der Staatsanwaltschaft halte sie nicht für schlüssig, sagte die Juristin, die in dem Verfahren als Nebenklägerin auftreten will. „Ich rechne jedenfalls nicht mehr mit der vollständigen Aufklärung des Sachverhaltes.“

Basay-Yildiz hatte seit 2018 mehr als 20 „NSU 2.0“-Drohschreiben erhalten, teils als Fax, teils als Email. Darin war auch ihre gesamte Familie bedroht worden. Basay-Yildiz hatte im Münchner NSU-Verfahren Angehörige der Opfer der rechtsextremen Terrorzelle als Nebenkläger vertreten. dpa

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