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Filmreife „Wildwest-Fahrt“ auf A66: Mann nach Anzeige von Polizistin freigesprochen

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Verkehr auf Autobahn
Trotz einer filmreifen „Wildwest-Fahrt“ auf der Autobahn A66 im Main-Kinzig-Kreis (Hessen) wurde der angeklagte Raser freigesprochen. (Symbolbild) © Heiko Rebsch/dpa

Trotz einer filmreifen „Wildwest-Fahrt“ auf der Autobahn A66 im Main-Kinzig-Kreis wurde der angeklagte Raser freigesprochen. Warum der Richter Zweifel an der Schuld des Mannes hatte, erfahren Sie hier:

Gründau - Die Staatsanwaltschaft hatte den 25-jährigen Fahrer wegen eines Vorfalls am 5. Februar 2021 im Main-Kinzig-Kreis (Hessen) auf der A66 in Fahrtrichtung Frankfurt angeklagt. Gegen 10.45 Uhr soll der junge Mann mit seinem Audi auf der linken Spur mit hohem Tempo unterwegs gewesen sein.
fuldaerzeitung.de berichtet, wie die Gerichtsverhandlung verlief und warum der Audi-Fahrer freigesprochen wurde.

Weil er es eilig hatte, fuhr er dicht auf den vorausfahrenden Pkw auf und betätigte die Lichthupe. Doch dessen Fahrerin konnte nicht schneller, da sich vor ihr ein weiteres Fahrzeug und davor ein Lkw befanden. Als er mit dem Drängeln auf der linken Fahrbahn keinen Erfolg hatte, scherte er spontan nach rechts aus, gestikulierte wild zu der vorausfahrenden Frau und scherte vor ihr links in den knappen Zwischenraum ein. Was der Angeklagte nicht wissen konnte: Bei der Frau handelte es sich um eine Polizeibeamtin, die den Vorfall anzeigte. Vor Gericht leugnete der Mann allerdings, der Fahrer des Fahrzeugs gewesen zu sein.

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