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Kurzarbeit wird für Firmen teurer - wie viel der Arbeitgeber künftig zahlen muss

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Schock-Nachrichten für Firmen in der Corona-Kurzarbeit: Das Kurzarbeitergeld-Aufstocken bringt Kosten. Stark betroffen - auch in Fulda - ist die Gastronomie (Symbolfoto).
Schock-Nachrichten für Firmen in der Corona-Kurzarbeit: Das Kurzarbeitergeld-Aufstocken bringt Kosten. Stark betroffen - auch in Fulda - ist die Gastronomie (Symbolfoto). © Hendrik Schmidt/dpa

In der Corona-Krise wird die Kurzarbeit für Firmen teurer. Wenn die Firmen das Kurzarbeitergeld freiwillig aufstocken, bringt das weitere Kosten – für Chefs und Mitarbeiter. Stark betroffen ist die Gastronomie.

Fulda - Nach dem 31. März sollen die Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge sogar komplett tragen, kündigte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Donnerstag, 3. Februar, an. Bisher unterstützte es der Staat, wenn ein Chef das Kurzarbeitergeld freiwillig aufstockte: Der Aufstockungsbetrag war für den Mitarbeiter steuerfrei – so wie ja auch das eigentliche Kurzarbeitergeld steuerfrei ist. Seit 1. Januar gilt das nicht mehr. Der Mitarbeiter muss den Aufstockungsbetrag, den er vom Chef erhält, versteuern. Ein Gastronom aus Fulda hat gegenüber fuldaerzeitung.de Frust in Bezug auf das Kurzarbeitergeld geäußert*.

Die Kanzlei Dr. Gebhardt und Moritz von IHK-Präsident Dr. Christian Gebhardt in Fulda* hat die Folgen der beiden Gesetzesänderungen einmal an einem Beispiel durchgerechnet – was nicht einfach war, weil die Steuerprogramme die neuen Regeln noch nicht kannten. Ein Mitarbeiter erhält 2850 Euro brutto, ist in Kurzarbeit und bekommt 60 Prozent des Netto-Gehalts. Damit er 100 Prozent netto erhält, musste der Arbeitgeber bisher 495 Euro zuschießen. In Zukunft sind es 700 Euro. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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