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NS-Raubkunst in Museen in Hessen? Erstcheck-Pilotprojekt startet in vier Städten

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Das Vonderau Museum in Fulda gehört zu den ersten vier Museen in Hessen, in denen ein Erstcheck zu NS-Raubgut stattfindet. Es gibt aktuell eine Debatte um Restitution von Kulturgütern.
Das Vonderau Museum in Fulda gehört zu den ersten vier Museen in Hessen, in denen ein Erstcheck zu NS-Raubgut stattfindet. Es gibt aktuell eine Debatte um Restitution von Kulturgütern. © Stadt Fulda

Das Vonderau Museum in Fulda gehört zu den ersten vier Museen in Hessen, in denen ab Februar ein Erstcheck zu NS-Raubgut stattfindet. Zuletzt hatte es eine lebhafte Debatte um Restitution - also um die Rückerstattung von Kulturgütern, in deren Besitz man unrechtmäßig gelangt ist - gegeben.

Fulda/Kassel - Laut dem Hessischen Museumsverband (HMV) und der Stadt Fulda* ist es das Ziel bei dem Erstcheck zu NS-Raubgut, die Bestände im Vonderau Museum durch die Provenienzforscherin Dr. Marlies Coburger auf jüdischen Vorbesitz zu überprüfen., berichtete die „Fuldaer Zeitung“. Zudem werden in Hessen* auch das Stadtmuseum Bad Wildungen, das Stadtmuseum Eschwege und das Heimatmuseum Reinheim geprüft.

„Für unseren Erstcheck haben wir Museen ausgewählt, die ihre Sammlungen in der NS-Zeit erweitert und zwischen 1933 und 1945 zahlreiche Objekte erhalten haben“, sagt Dr. Saskia Johann vom HMV. „Der Erstcheck wird uns helfen zu erkennen, ob es auch in Fulda Verdachtsfälle gibt, die dann weiter erforscht werden müssen“, sagte der Fuldaer OB Heiko Wingenfeld (CDU). *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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