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Kunst und Käse: Künstler aus Osthessen gestaltet Sammlerbox für „Die lachende Kuh“

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Nach dem Studium der Boxen seiner Vorgänger machte Franz Erhard Walther Ernst bei der Verpackung des Käses mit der Kuh, die lacht.
Nach dem Studium der Boxen seiner Vorgänger machte Franz Erhard Walther Ernst bei der Verpackung des Käses mit der Kuh, die lacht. Heraus kamen Motive, die Käseliebhaber an seine Kunst heranführt. © Volker Feuerstein

„Alles Käse“ – so tun einfache Geister gerne jene Gegenwartskunst ab, die sie nicht verstehen. Jetzt aber hat der Fuldaer Weltkünstler Franz Erhard Walther bewiesen, dass auch Käse Kunst sein kann.

Fulda - Fulda - Nach dem Motto „Die Arbeit braucht Taten“ ist für Walther die Gestaltung der Boxen für den seit Jahrzehnten auch in Deutschland bekannten Schmelzkäse „La Vache qui rit“ – „Die lachende Kuh“ – ein neuer und interessanter Weg, Gegenwartskunst an Menschen heranzuführen, die damit sonst nicht in Berührung kommen. Es ist die neunte Ausgabe einer Sammlerbox unter dem Kurator Erik Verhagen, die man in Frankreich kaufen kann, allerdings nicht in den üblichen Lebensmittelmärkten, sondern bei einer speziellen Agentur. Aber Preis und Inhalt sind gleich.
fuldaerzeitung.de berichtet über das Kunstprojekt in Osthessen

Nach den international anerkannten Künstlern Hans-Peter Feldmann, Thomas Bayrle, Jonathan Monk, Wim Delvoye, Karin Sander, Daniel Buren, Mel Bochner und Rosemarie Trockel ist Franz Erhard Walther an der Reihe, die Käsekiste „Die lachende Kuh“ in eine künstlerische Edition umzuwandeln. Bei ihm hat das Milchvieh allerdings weniger zu lachen als bei seinen Vorgängern, die die Aufgabe schon mal wie eine schelmische Parodie gestaltet haben.

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